Bloomberg schreibt, warum die USA keine harten Sanktionen gegen die Russische Föderation verhängen
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Die Entschlossenheit der Vereinigten Staaten bei der Ankündigung eines neuen Sanktionspakets gegen Russland ging wegen des Risikos, die Weltwirtschaft aus dem Gleichgewicht zu bringen, so weit, wie sie es wollten.
Die Vereinigten Staaten schrecken vor den härtesten wirtschaftlichen Maßnahmen zurück, die in ihrem Arsenal gegen Russland verbleiben, weil ihre Einführung die Weltwirtschaft zu erschüttern droht. Bloomberg schreibt darüber.
Die Publikation weist darauf hin, dass die USA bereits eine Reihe von radikalen Maßnahmen ergriffen haben, darunter eine 200-seitige Sanktionsliste mit einer Vielzahl von Einrichtungen in Russland, den Vereinigten Arabischen Emiraten, China und anderen Ländern, die mit dem russischen Militärkomplex in Verbindung stehen.
Ebenso bemerkenswert sind jedoch die Unternehmen und Sektoren, die nicht auf der umfassenden Liste stehen: der Metallsektor, Einschränkungen im Energiebereich und sekundäre Sanktionen gegen Banken. Diese Vorsicht deutet darauf hin, dass Biden trotz all seiner Äußerungen zu den Sanktionen nicht auf Einnahmequellen abzielt, die die russische Wirtschaft wirklich untergraben könnten, aus Angst, einen weitreichenden Schock auszulösen, der die US-Wirtschaft in Mitleidenschaft ziehen könnte", so die Publikation unter Berufung auf Experten.
Sollten sich die USA zu härteren Maßnahmen entschließen, könnte die Sanktionsliste auch ausländische Banken umfassen, die Russland beim Kauf von Technologien und Materialien helfen, die es zur Fortsetzung des Krieges benötigt, sowie den Handel mit angereichertem Uran und Metallen wie Aluminium und Nickel. Washington könnte auch alle russischen Vermögenswerte im Ausland einfrieren. Experten sind der Meinung, dass weitere Schritte in diese Richtung zu einem erheblichen Schlag für die Weltwirtschaft führen könnten, der auch Konsequenzen nach sich ziehen würde.
Bloomberg weist darauf hin, dass die bereits ergriffenen Maßnahmen nicht das gewünschte Ergebnis gebracht haben und die russische Wirtschaft sich weiter entwickelt. Die Publikation zitiert den russischen Wirtschaftswissenschaftler Alexander Isakov, der behauptet, dass die russische Wirtschaft im Jahr 2024 um etwa 1%-1,5% wachsen wird.
Die Situation wird zusätzlich durch die Tatsache erschwert, dass Russland Partner in China, Brasilien und anderen Ländern hat, die weiterhin sein Öl und seine Lieferungen kaufen", schreibt Bloomberg.
In der Zwischenzeit, so erinnert die Publikation, fehlt noch ein Schritt, den die Ukraine wirklich braucht: die Genehmigung eines neuen Finanzierungspakets in Höhe von 60 Mrd. $ für Kiew.
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Eugenia Ruban schreibt über politische und wirtschaftliche Nachrichten. Sie betrachtet die großen Phänomene in der ukrainischen Politik und Wirtschaft aus der Perspektive, wie sie sich auf die einfachen Ukrainer auswirken werden.












