Daily Mail: Russland bereitet sich auf einen möglichen Angriff auf Großbritannien vor und hat „legitime Ziele“ festgelegt
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Britische Medien berichteten über mögliche Vorbereitungen Russlands für Sabotageakte und andere hybride Operationen in Großbritannien. Als potenzielle Ziele werden Unternehmen genannt, die mit der Herstellung von Drohnen und Raketen in Verbindung stehen.
Russland könnte neue hybride Operationen gegen Großbritannien vorbereiten, wobei unter den potenziellen Zielen angeblich ein britisch-ukrainisches Unternehmen zur Herstellung von Drohnen sowie der Raketenhersteller MBDA in Betracht gezogen werden. Dabei geht es nicht um einen direkten militärischen Angriff auf das Hoheitsgebiet eines NATO-Landes, sondern um mögliche Sabotageakte, Brandstiftungen und andere verdeckte Operationen. Darüber berichtet die britische „Daily Mail“ unter Berufung auf den ehemaligen stellvertretenden russischen Außenminister Andrej Fedorow sowie auf britische Regierungsvertreter und Experten.
Laut Fedorow wird die Möglichkeit eines hybriden Angriffs auf Großbritannien angeblich auf höchster Ebene der russischen Führung diskutiert. Der ehemalige russische Beamte behauptet, dass Moskau gerade verdeckte Operationen in Betracht ziehen könnte, da ein direkter Angriff auf ein NATO-Land zu einer kollektiven Reaktion des Bündnisses führen könnte.
Fedorow erklärte zudem, dass Großbritannien in Moskau aufgrund seiner Unterstützung für die Ukraine als einer der Hauptgegner wahrgenommen werde.
Welche Ziele könnten bedroht sein?
Als mutmaßliche Ziele nennt die Zeitung „Ukrspecsystems“ – ein Unternehmen britisch-ukrainischer Herkunft, das mit der Herstellung von Drohnen in Verbindung steht.
Als weiteres mögliches Ziel wird MBDA genannt, einer der größten Hersteller von Raketensystemen in Europa. Das Unternehmen ist an der Produktion der britisch-französischen Storm-Shadow-/SCALP-Raketen beteiligt, die von der Ukraine eingesetzt werden. Im August erteilte die britische Regierung MBDA zudem die Erlaubnis, Informationen über britische Komponenten für die Langstreckenrakete SCALP freizugeben.
Fedorow erklärte, dass MBDA in Moskau als „legitimes Ziel“ angesehen werden könnte.
Großbritannien verstärkt den Schutz vor hybriden Bedrohungen
Großbritannien warnt bereits seit mehreren Jahren vor russischen hybriden Operationen. Im Juli 2026 erklärte die britische Regierung, dass hybride Bedrohungen in Europa zugenommen hätten, darunter physische und Cyberangriffe, Informationsoperationen sowie Versuche, kritische Infrastrukturen zu destabilisieren.
London behauptet zudem, dass der russische Militärgeheimdienst GRU anhaltende Cyber- und Informationsoperationen gegen Großbritannien und seine Verbündeten durchführt. In einem von den britischen Behörden veröffentlichten Bericht heißt es, dass solche Maßnahmen darauf abzielen, tatsächlichen Schaden anzurichten und den russischen Krieg gegen die Ukraine zu unterstützen.
Im Juli verhängte Großbritannien gemeinsam mit der EU neue Sanktionen gegen russische Organisationen und Personen, die als an Cyberangriffen und anderen Formen hybrider Aktivitäten beteiligt gelten.
Nach Angaben der „Daily Mail“ erklärte der britische Verteidigungsminister Wes Streeting, dass London nicht vorhabe, den russischen Drohungen nachzugeben, und die Ukraine weiterhin unterstützen werde.
Britische Experten weisen dabei auf eine Besonderheit hybrider Angriffe hin: Es ist oft schwieriger, die direkte Beteiligung eines Staates an Sabotageakten oder anderen verdeckten Operationen nachzuweisen als bei einem gewöhnlichen militärischen Angriff. Zudem kann eine übermäßig harte Reaktion das Risiko einer Eskalation zusätzlich erhöhen.
Großbritannien hat bereits mehrfach auf Sabotage- und Cyberoperationen im Zusammenhang mit Russland hingewiesen. Die britische Regierung berichtet offiziell über anhaltende Aktivitäten russischer Strukturen im Cyberspace und im Informationsbereich sowie über die Notwendigkeit, kritische Infrastrukturen zu schützen.
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Elena Rasenko schreibt über Neuigkeiten aus Wissenschaft, gesunder Lebensweise und Psychologie und teilt ihre Tipps und Tricks zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.












