Deutschland will staatliche Hilfen für arbeitslose ukrainische Flüchtlinge streichen
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Die Zahl der ukrainischen Flüchtlinge in der BRD ist auf 1,65 Millionen gestiegen, eine Viertelmillion mehr als im Jahr 2023.
Die deutsche Bundesregierung plant, strengere Regeln für Flüchtlinge einzuführen, um Sozialhilfeempfänger zu ermutigen, früher arbeiten zu gehen. Das sagte der Generalsekretär der größten deutschen Oppositionspartei Christlich Demokratische Union (CDU) Carsten Linnemann in einem Interview mit der Funke Mediengruppe.
Ihm zufolge gibt es in Deutschland mehr als eine Million Menschen, die arbeiten können, aber nicht wollen. Gleichzeitig erhalten sie Sozialhilfe, die für sie zum Leben reicht. Er sprach sich auch gegen die Kürzung dieser Hilfe aus. Der Politiker betonte, dass sie ganz abgeschafft werden sollte.
Die Grundeinkommensbeihilfe sollte komplett abgeschafft werden", sagte Linnemann.
Er wies auf ukrainische Flüchtlinge hin, die in Deutschland Leistungen erhalten, und stellte fest, dass in vielen europäischen Ländern mehr als 50 Prozent der dort lebenden Ukrainer bereits Arbeit gefunden haben, während in Deutschland nur 25 Prozent der Ukrainer beschäftigt sind.
Wir sollten darüber diskutieren, warum in vielen europäischen Ländern mehr als 50 Prozent der Ukrainer beschäftigt sind, in Deutschland aber nur 25 Prozent", schlug Linnemann vor.
Neben anderen Maßnahmen erwägt die Bundesregierung auch, die Hilfen für Flüchtlinge wegen Arbeitsverweigerung und illegaler Beschäftigung zu kürzen.
Nach offiziellen Angaben gibt es unter den mehr als eine Million Ukrainern in Deutschland mehr als 800.000 Menschen im erwerbsfähigen Alter, von denen etwa ein Viertel arbeitet.
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Eugenia Ruban schreibt über politische und wirtschaftliche Nachrichten. Sie betrachtet die großen Phänomene in der ukrainischen Politik und Wirtschaft aus der Perspektive, wie sie sich auf die einfachen Ukrainer auswirken werden.













