Wissenschaftler finden heraus, warum Riesenkängurus verschwunden sind
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Vor langer Zeit ritten echte Giganten durch Australien. Protemnodon - uralte Kängurus, die bis zu 170 Kilogramm wogen - waren fast doppelt so schwer wie ihre größten modernen Gegenstücke. Doch ein plötzlicher Klimawandel tötete diese mächtigen Pflanzenfresser.
Wissenschaftler aus Australien haben mit Hilfe modernster Technologie uralte Zähne analysiert, um zu verstehen, wie diese prähistorischen Giganten lebten.
Details: Christopher Laurikainen Gaete et al, Megafauna mobility: Assessing the foraging range of an extinct macropodid from central eastern Queensland, Australia, PLOS ONE (2025). DOI: 10.1371/journal.pone.0319712
"Stellen Sie sich antike GPS-Tracker vor!" - sagt Scott Hocknell vom Queensland Museum.
Anhand chemischer "Signaturen" im Zahnschmelz konnten die Forscher die Bewegungen antiker Tiere verfolgen: wo sie aßen, wo sie lebten und sogar wie sie starben.
🌴 Als das grüne Paradies verschwand
Vor etwa 300.000 Jahren begannen die Regenwälder Australiens auszutrocknen. Das Klima wurde immer trockener und unbeständiger. Wie sich herausstellte, waren Riesenkängurus sehr "heimatverbunden" - sie entfernten sich nicht weit von ihrer Heimat, selbst wenn die Nahrung knapp wurde.
Und genau diese Bindung an ihren Lebensraum wurde ihnen zum Verhängnis. In einer sich schnell verändernden Umwelt führte ihre Unfähigkeit, sich schnell anzupassen, zum Aussterben.
Dennoch gelang es einigen Arten von Riesenkängurus, in anderen Teilen Australiens und Neuguineas zu überleben - die letztgenannten Populationen verschwanden erst vor etwa 40.000 Jahren.
🧬 Wie neue Technologie die Geheimnisse der Antike lüftet
Die Wissenschaftler setzten eine Technik ein, die die Zusammensetzung von Elementen in Zähnen und in alten Gesteinsschichten vergleicht. Dies ermöglichte es ihnen zu verstehen:
In welchen Gebieten die Tiere lebten
Wie weit sie auf der Suche nach Nahrung reisten
Wie sich ihre Lebensweise vor dem Aussterben veränderte
"Wir können jetzt das Aussterben der Megatiere nicht nur allgemein betrachten, sondern für jedes Individuum und jeden Ort!" - sagt Anthony Dosseto vom Isotope Geochronology Laboratory an der University of Wollongong.
🌏 Wer lebte vor den Menschen in Australien?
Australien war einst die Heimat von:
Riesen-Echidnas
Riesige wombatähnliche Pflanzenfresser mit einem Gewicht von über 2 Tonnen
Riesige räuberische Eidechsen
Alle diese Giganten sind verschwunden - und dank moderner Techniken können wir jetzt endlich verstehen , warum.
DieSchlussfolgerung: Der Klimawandel war eine Todesfalle für die größten Tiere Australiens. Aber die neueste Forschung zeigt, dass alte Knochen immer noch ihre Geschichte erzählen können - man muss nur wissen, wie man sie liest.
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Maria Grynevych, Projektmanagerin, Journalistin, Mitautorin des Reiseführers Heilige Berge der Dnjepr-Region, Vortragskurs: Kultische Topographie der mittleren Dnjepr-Region.













