Dänemark entscheidet, was es in Zukunft mit ukrainischen Flüchtlingen tun wird
- Startseite
- Im Ausland
- Flüchtlinge. Wie überleben wir?
- Dänemark entscheidet, was es in Zukunft mit ukrainischen Flüchtlingen tun wird


Fast 50 Prozent aller ukrainischen Flüchtlinge, die in Dänemark leben, wollen nicht in ihre Heimat zurückkehren, selbst wenn der Krieg in der Ukraine endet.
Die ukrainischen Flüchtlinge, die derzeit auf dem Territorium Dänemarks leben, werden nach dem Ende des Krieges in ihre Heimat zurückkehren müssen. Dies erklärte der dänische Minister für Einwanderung und Integration Kore Dubvad am 22. Dezember, wie die Nachrichtenagentur Ritzau berichtete.
Er betonte, dass die Behörden des Landes den Aufenthalt der ukrainischen Flüchtlinge im Land als vorübergehend betrachten und es keine Rolle spielt, woher sie kommen und aus welchen Regionen.
Der Minister erklärte, dass die ukrainischen Behörden wiederholt den Wunsch geäußert haben, die Bürger, die die Ukraine wegen der umfassenden Invasion der Russischen Föderation verlassen haben, in ihre Heimat zurückzuholen.
Und das sollten wir respektieren", betonte Dubvad.
Gleichzeitig fügte Dubvad hinzu, dass die Ukrainer den Dänen "kulturell näher stehen" als die Menschen aus dem Nahen Osten.
Gegenwärtig leben etwa 30 Tausend ukrainische Flüchtlinge in Dänemark. Nach Angaben der Universität Kopenhagen, die der dänische Fernsehsender DR K zitiert, wollen fast 50 Prozent aller ukrainischen Flüchtlinge, die in Dänemark leben, nicht in ihre Heimat zurückkehren, selbst wenn der Krieg in der Ukraine endet.
- Berlin schlug der Ukraine vor, die Zahl der Männer, die das Land in die EU verlassen, zu reduzieren
- Ein EU-Land hat angekündigt, keine wehrpflichtigen Männer im wehrpflichtigen Alter mehr aufnehmen zu wollen
- Polnischer Präsident unterzeichnet neues Gesetz zur Hilfe für Ukrainer
- UN stellt "erheblichen Anstieg" der Zahl der Evakuierten aus den ukrainischen Frontgebieten im Jahr 2025 fest
- Wie viele Ukrainer werden nach dem Krieg zurückkehren - UN-Prognose
- Ab dem 1. Februar werden einige ukrainische Flüchtlinge in Polen ihre Leistungen verlieren

Eugenia Ruban schreibt über politische und wirtschaftliche Nachrichten. Sie betrachtet die großen Phänomene in der ukrainischen Politik und Wirtschaft aus der Perspektive, wie sie sich auf die einfachen Ukrainer auswirken werden.













