Deutschland bereitet sich auf die Einführung eines neuen Wehrdienstsystems im Jahr 2026 vor
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Pistorius plant, die Zahl der Truppen bis Anfang der 2030er Jahre von 180.000 auf 260.000 zu erhöhen.
Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius hat sich zuversichtlich geäußert, dass eine zersplitterte Koalition in der Lage sein wird, sich trotz des Widerstands der Abgeordneten auf ein neues Wehrdienstmodell zu einigen und es 2026 einzuführen. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters sagte er, die Entscheidung sei entscheidend, um die Sicherheit des Landes angesichts der Bedrohung durch Russland zu stärken.
Die deutsche Regierung hat Pistorius' Vorschlag, einen freiwilligen Wehrdienst einzuführen, um die Zahl der Rekruten und Reservisten zu erhöhen, bereits gebilligt. Das Projekt bedarf jedoch noch der Zustimmung des Parlaments, wo sich vor allem unter den Sozialdemokraten und einigen Konservativen Uneinigkeit abzeichnet.
Die Lage ist ernst und jeder ist sich dessen bewusst", sagte Pistorius und fügte hinzu, dass das neue Gesetz wie geplant Anfang nächsten Jahres in Kraft treten wird.
Der Minister betonte auch, dass es bei einem Mangel an Freiwilligen keine Lotterie zur Anwerbung junger Menschen geben wird, da dies zur Einstellung unmotivierter Kandidaten führen könnte. Stattdessen rief er dazu auf, Überzeugungsarbeit zu leisten und nicht auf Zwang zu setzen, um junge Männer für die Armee zu gewinnen.
Darüber hinaus erläuterte Pistorius das Ziel, die Zahl der aktiven Militärangehörigen bis Anfang der 2030er Jahre von 180.000 auf 260.000 zu erhöhen, was im Einklang mit den neuen Zielen der NATO steht und die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands stärkt.
Der Verteidigungsminister kündigte außerdem den Abschluss der Tests von Einweg-Kamikaze-Drohnen und die Ankündigung einer Bestellung dieser Drohnen bis Ende des Jahres an.
Die Vorbereitungen für die Verteidigung des Landes werden angesichts der wachsenden Bedrohung durch Russland immer dringlicher. Deutschland arbeitet bereits an einem Plan zur Bekämpfung der hybriden Kriegsführung, einschließlich Cyberangriffen und Desinformation, und stärkt weiterhin seine Verteidigung innerhalb der NATO.
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Journalistin und Redakteurin von Nachrichten- und Analysesendungen.













