Deutschland schlägt eine gerechtere Verteilung der ukrainischen Flüchtlinge auf die EU-Länder vor

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Deutschland nennt die Verteilung der ukrainischen Flüchtlinge in Europa unverhältnismäßig
14:30, 25.05.2024

Ein großer Teil derjenigen, die vor dem Krieg flohen, fand in Deutschland Zuflucht.



Die deutsche Innenministerin Nancy Feather sagte, Deutschland habe bereits viele ukrainische Flüchtlinge aufgenommen, während andere europäische Länder nur wenige aufgenommen hätten. Sie bezeichnete die Situation als ungerecht und forderte eine Überprüfung der Politik der Neuansiedlung von Ukrainern zwischen allen EU-Ländern. Dies sagte sie in einem Interview mit der Welt.

Sie wies darauf hin, dass das Thema nach wie vor aktuell ist und stellte fest, dass der Flüchtlingsstrom zwar kleiner geworden ist, aber immer noch nicht endgültig versiegt ist. Viele derjenigen, die jetzt Asyl suchen, sind auf dem Weg nach Deutschland. Sie fügte außerdem hinzu, dass auch Ukrainer, die zuvor in anderen EU-Ländern einen Flüchtlingsstatus erhalten hatten und sich aus dem einen oder anderen Grund entschlossen, ihren Wohnsitz zu wechseln, nach Deutschland reisen.

Die Zeitung schreibt, dass es laut Eurostat im März 2024 in Deutschland etwa 1,30 Millionen Flüchtlinge aus der Ukraine gab. Weitere 960 Tausend ukrainische Flüchtlinge lebten in Polen und etwa 360 Tausend - in der Tschechischen Republik. Es wird darauf hingewiesen, dass andere Länder nicht so stark mit Neuankömmlingen belastet sind, zum Beispiel Frankreich, das 20 Mal weniger Flüchtlinge aufgenommen hat als die BRD.

Die Autoren der Publikation räumen ein, dass die Binnenvertreibung innerhalb der EU-Grenzen durch die Zahlungen erleichtert wird, die Deutschland denjenigen bietet, die im Land Schutz suchen.

Ukrainer in Deutschland erhalten Hilfe in Höhe von 563 Euro pro Monat für Alleinstehende. In Schweden erhalten sie nur 180 Euro im Monat. In Polen gibt es in der Regel keine dauerhafte finanzielle Unterstützung, - heißt es in der Veröffentlichung.

Wir möchten anmerken, dass die EU den Schutz für Ukrainer auf dem Gebiet der Gemeinschaft bis März 2025 verlängert hat. Die Ukrainer können selbst wählen, in welchem Land sie leben möchten. Allerdings ist nicht jedes EU-Land bereit, denjenigen den Flüchtlingsstatus zu gewähren, die beschlossen haben, ihren Wohnsitz zu wechseln.

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11:30, 25.05.24
Eugenia Ruban
Eugenia Ruban
Eugenia Ruban

Eugenia Ruban schreibt über politische und wirtschaftliche Nachrichten. Sie betrachtet die großen Phänomene in der ukrainischen Politik und Wirtschaft aus der Perspektive, wie sie sich auf die einfachen Ukrainer auswirken werden.

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