Deutschland sucht weiter nach dem vermissten ukrainischen Mädchen

Das Mädchen kam zusammen mit ihrer Mutter nach Deutschland, ihr Vater ist noch in der Ukraine.

In der deutschen Stadt Debeln im Bundesland Sachsen wurde das neunjährige ukrainische Mädchen Valeriya, das auf dem Weg zur Schule verschwand, noch immer nicht gefunden. Seit einer Woche wird nach ihr gesucht. Darüber schreiben Bild und Frankfurter Rundschau.

Es wird angegeben, dass die 9-jährige Valeria am 3. Juni zur Schule ging, dort aber nie erschien.

Nach Angaben der Polizei wird die Suchaktion auch in anderen Städten des Bundeslandes Sachsen durchgeführt und über Deutschland hinaus ausgeweitet - in Polen und in der Tschechischen Republik. Bei der Suche werden so genannte Super-Recogniser eingesetzt - Menschen, die Gesichter besonders schnell erkennen. Die Anwohner werden außerdem gebeten, in ihren eigenen Gemüsegärten, Kellern, Garagen und Schuppen nach dem Mädchen zu suchen.

Darüber hinaus wird geprüft, warum die Schule das Mädchen verspätet als vermisst gemeldet hat. Valeria wurde von ihrer Mutter als vermisst gemeldet, nachdem das Mädchen nach der Schule nicht zur üblichen Zeit nach Hause gekommen war.

Sie ist etwa 1,40 Meter groß, hat dunkelblondes Haar, trug am Tag ihres Verschwindens ein lilafarbenes T-Shirt, schwarze Jeans, eine helltürkisfarbene Jacke und dunkelblaue Schuhe und hatte eine rosafarbene Schultasche bei sich, so der Medienkonzern MDR.

Bis zu 300 Polizeibeamte sind an der Suche beteiligt, auch mit Hunden, und es werden Drohnen eingesetzt.

In deutschen Publikationen heißt es, dass die Gesetzeshüter "ein Verbrechen nicht ausschließen".