Die NZZ nannte 4 Szenarien, welche Rollen das französische Militär in der Ukraine übernehmen könnte

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Medien nannten vier Szenarien für den Einsatz der französischen Armee in der Ukraine
18:30, 07.04.2024

Paris glaubt, dass der Kreml eher etwas von Gewalt als von Kompromissen versteht.



Die Schweizer Publikation NZZ hat die Optionen für die Präsenz französischer Truppen in der Ukraine modelliert. Nach Ansicht der Analysten sind vier Szenarien für den Einsatz westlicher Truppen am wahrscheinlichsten.

Auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass Paris von sich aus einen solchen Schritt unternimmt, sollten die Drohungen Macrons durch reale Möglichkeiten untermauert werden", so die Publikation.

So kann Frankreich nach Ansicht von Experten bewaffnete Kräfte entsenden:

  • Nördlich von Kiew. Sie könnten für Sicherheit sorgen und eine Invasion aus Weißrussland verhindern. Dann könnten die AFU-Einheiten an die Front verlegt werden.
  • In Richtung Saporischschja - zur Unterstützung der AFU und zur Verhinderung eines Durchbruchs über den Dnjepr.
  • In Odessa, wie die Publikation schreibt, möglicher Einsatz, um die Sicherheit des Hafens zu gewährleisten.
  • Ein Einsatz in Moldawien ist möglich, wo das Militär die lokale Armee im Falle russischer Provokationen unterstützen könnte.
Die NZZ nannte 4 Szenarien, welche Rollen das französische Militär in der Ukraine übernehmen könnte

Die Zeitung stellt fest, dass Paris noch keine konkreten Absichten bezüglich der militärischen Präsenz in der Ukraine geäußert hat.

Allerdings äußern hochrangige Beamte des Landes am häufigsten das Szenario einer militärischen Präsenz in Odessa", so die Zeitung.

Experten stellen fest, dass die Präsenz der französischen Armee im ersten und zweiten Fall in erster Linie strategischer Natur wäre und eine politische Symbolik hätte. Die zweite Option mit der Stationierung von Truppen in Richtung Saporischschja hat vor allem militärische Bedeutung. In diesem Fall könnten die Franzosen zu einer zusätzlichen Verteidigung des Südostens des Landes werden.

Sollte die russische Armee eine energische Offensive im Südosten starten, wird das Gebiet nördlich von Saporischschja zu einer operativen Achillesferse für die ukrainische Verteidigung. Die Stadt Dnipro ist ein echter Knotenpunkt für alle Richtungen des Landes", heißt es in dem Artikel.

In dem Artikel heißt es, dass eine erzwungene Beteiligung der französischen Armee möglich ist. Paris ist davon überzeugt, dass Putin nicht zu Verhandlungen bereit ist und das einzige, was ihn beeinflussen kann, Gewalt ist.

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Eugenia Ruban
Eugenia Ruban
Oleg Pavlos
Berichtet darüber, wie sich das Leben der Ukrainer seit Februar 2022 verändert hat bei SOCPORTAL.INFO

Über 10 Jahre im Journalismus tätig. Medienanalystin aus Volyn.

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