Die Rada kommentierte die Möglichkeit der Demobilisierung von Militärangehörigen
Die Diskussionen über den Demobilisierungsmechanismus sind im Gange, aber es wurden noch keine konkreten Lösungen entwickelt.
Der Sekretär des Ausschusses der Werchowna Rada für nationale Sicherheit, Verteidigung und Nachrichtendienst, Roman Kostenko, sagte, dass das Hauptaugenmerk jetzt auf der Rotation der Fronteinheiten liegt, während die Frage der Demobilisierung noch diskutiert wird.
Ihm zufolge diskutiert das Parlament immer noch über mögliche Bedingungen für den Militärdienst und darüber, wie der Demobilisierungsprozess organisiert werden kann, ohne die Verteidigungsfähigkeit des Landes zu gefährden. Kostenko erinnerte daran, dass selbst die Vertreter des Verteidigungsministeriums betonten, dass die Einführung klarer Dienstbedingungen und die Massendemobilisierung unter den derzeitigen Bedingungen eine Gefahr für die erfolgreiche Durchführung von Kampfeinsätzen darstellen könnte.
Er wies darauf hin, dass die Gesetzesentwürfe zu diesem Thema in erster Linie darauf abzielen, die Rotation der Einheiten an der Front zu gewährleisten, um ihre Kampfkraft zu erhalten.
Das Ausschussmitglied Oleksandr Fedienko fügte hinzu, dass die Rotation der Soldaten in der Tat notwendig ist, um ihre moralische, physische und emotionale Stärke wiederherzustellen. Es ist jedoch schwierig, sie in vollem Umfang umzusetzen, da es an Personal fehlt, das die derzeitigen Kämpfer ersetzen und gleichzeitig defensive und offensive Aufgaben übernehmen könnte.
Daher ist die Verabschiedung eines Demobilisierungsgesetzes in der gegenwärtigen Situation nach wie vor unmöglich, und die Hauptanstrengungen konzentrieren sich auf die Rotation und die Aufrechterhaltung der Verteidigungsfähigkeit.