Ein Komplize der Besatzer versuchte, in die EU zu fliehen
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Der SBU hat einen Ex-Offizier festgenommen, der den Insassen eine Flotte von Krankenwagen zur Deportation ukrainischer Kinder nach Russland zur Verfügung gestellt hat.
Der SBU hat die Flucht eines Ex-Offiziers aus der Ukraine verhindert, der russischen Truppen im besetzten Kherson geholfen hat. Dies teilte der SBU mit.
Eine Komplizin der Russischen Föderation wurde am Grenzkontrollpunkt Krakivets in der Region Lviv festgenommen, als sie versuchte, in die EU auszureisen, so der Sicherheitsdienst.
Die Frau arbeitete als stellvertretende Leiterin des Zentrums für medizinische Notfallhilfe und Katastrophenmedizin in Cherson.
Während der Besetzung von Cherson wurde sie Mitglied der Leitung des eroberten medizinischen Zentrums und übergab 24 Krankenwagen an die Invasoren. Zu diesem Zweck unterzeichnete sie den entsprechenden "Befehl" eigenhändig, um das Verfahren legitim erscheinen zu lassen.
Darüber hinaus unterstützte sie die Besatzer bei der Massendeportation ukrainischer Kinder. Sie wurden mit Krankenwagen aus der Region Kherson auf die Krim und dann in die Russische Föderation gebracht. Auf diese Weise tarnten sie die illegale Ausfuhr von Minderjährigen unter dem Deckmantel eines medizinischen Sondertransports.
Nach der Befreiung von Kherson blieb der feindliche Komplize in der Stadt. Im Spätsommer 2023 reiste sie nach Lviv und meldete sich dort als Binnenflüchtling für Sozialleistungen an.
Anschließend beschloss die Komplizin der Besatzer, über den Kontrollpunkt "Krakivets" ins Ausland zu fliehen, wo sie von Beamten des SBU und der Nationalen Polizei festgenommen wurde, - berichtet der SBU.
Bei Durchsuchungen an den Wohnadressen der Angeklagten in Lviv und Kherson wurden Flash-Laufwerke und Dokumente mit Beweisen für kriminelle Aktivitäten beschlagnahmt.
Nun wird sie wegen des Verdachts auf Teil 1 des Artikels 111-2 des Strafgesetzbuches der Ukraine (Komplizenschaft mit dem Staatsfeind) angezeigt und hat eine Zwangsmaßnahme gewählt - die Inhaftierung.
Die Ermittlungen dauern an. Dem Angreifer drohen bis zu 12 Jahre Gefängnis mit Beschlagnahmung des Eigentums.
Über 10 Jahre im Journalismus tätig. Medienanalystin aus Volyn.












