Ein Spion mietete eine Wohnung in der Nähe eines Flugplatzes, um die AFU-Luftwaffe auszuspionieren

SBU

Der SBU hat einen russischen Agenten festgenommen, der eine Wohnung in der Nähe eines Flugplatzes gemietet hatte, um AFU-Flugzeuge auszuspionieren.

SBU-Cyber-Spezialisten haben einen FSB-Agenten festgenommen, der Informationen über die Verteidigungskräfte und kritische Infrastrukturen in der Region Kiew gesammelt hat. Dies teilte der SBU am 13. Februar mit.

Der Spion hat versucht, die Standorte der AFU-Flugzeuge zu identifizieren. Er interessierte sich auch für die Flugrichtungen und die Intensität der Flüge der Flugzeuge der ukrainischen Truppen.

Um nachrichtendienstliche Informationen zu sammeln, ließ sich der russische Agent für ein paar Tage in einer Mietwohnung in der Nähe eines örtlichen Flugplatzes nieder. Außerdem kundschaftete er die geographischen Standorte der Luftabwehrkomplexe der AFU aus und ermittelte die Genauigkeit der feindlichen "Ankünfte" auf den Energieanlagen, - berichtete der Sonderdienst.

SBU-Offiziere nahmen den Spion fest, als er in der Nähe einer Energieerzeugungsanlage in Kiew zusätzliche Aufklärungsarbeit leistete.

Die Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Spion um einen 18-jährigen Einwohner der Hauptstadt handelt. Vor einigen Monaten wurde der junge Mann von einem FSB-Offizier aus der Ferne rekrutiert.

Der in Kiew lebende Mann fiel dem russischen Geheimdienst auf, weil er in kremlfreundlichen Telegram-Kanälen aktiv war und dort die bewaffnete Aggression der Russischen Föderation gegen die Ukraine befürwortete.

Für die Erfüllung feindlicher Aufgaben erhielt der Verräter Geld vom FSB, das auf seine Bankkarte eingezahlt wurde", so der SBU.

Bei der Durchsuchung der Wohnung des Verhafteten wurden ein Mobiltelefon und ein Computer mit Beweisen für seine Korrespondenz mit dem russischen Geheimdienst beschlagnahmt. Auch eine Bankkarte, auf die der FSB Geld überwiesen hatte, wurde gefunden.

Die Ermittler des SBU informierten den Beschuldigten über den Verdacht gemäß Teil 2 des Artikels 111 des Strafgesetzbuches der Ukraine (Hochverrat unter Kriegsrecht). Ihm droht eine lebenslange Freiheitsstrafe.