Europäische Union aktualisiert Grenzübergangsregeln: Was sich für Ukrainer ändert

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Die EU führt ein neues digitales Grenzkontrollsystem ein - das wird auch ukrainische Bürger betreffen.

Der Rat der Europäischen Union hat ein Gesetz gebilligt, das die schrittweise Einführung eines neuen digitalen Kontrollsystems an den Außengrenzen ermöglicht - das Einreise-/Ausreisesystem (EES). Die Umsetzung der Vorschriften wird bis zu sechs Monate dauern und alle Drittstaatsangehörigen betreffen, einschließlich Ukrainer, die für einen kurzen Zeitraum in den Schengen-Raum reisen.

Das System wird Ein- und Ausreisen erfassen und Passdaten, Fingerabdrücke und Gesichtsfotos sammeln. Dies soll die Sicherheit erhöhen, die Identifizierung vereinfachen, die Zahl der Überschreitungen der Aufenthaltsdauer verringern und den Dokumentenbetrug erschweren. Grenzschutzbeamte und Strafverfolgungsbehörden werden Zugriff auf die Informationen haben.

Nach den neuen Regeln können die EU-Länder das System sowohl sofort als auch schrittweise innerhalb von 180 Tagen einführen. Bis das System vollständig funktioniert, ist es erlaubt, Stempel manuell anzubringen. Falls nötig, z.B. bei Staus an den Grenzen, können die Staaten das EES vorübergehend aussetzen.

Ursprünglich war geplant, dass das System in allen EU-Ländern gleichzeitig funktioniert, aber für einen stabileren Start hat die Europäische Kommission ein Übergangsformat vorgeschlagen. Die neue Verordnung ist in Kraft getreten, nachdem sie am 8. Juli vom Europäischen Parlament gebilligt wurde.

Das EES-System wird Teil der Bemühungen der EU sein, die Sicherheit an den Außengrenzen zu stärken. Der Schengen-Raum umfasst ab Juli 2025 29 Länder und hat eine Regelung der Freizügigkeit ohne Grenzkontrollen innerhalb dieses Raums.

Wie Socialportal schreibt, haben derzeit mehr als 4 Millionen Ukrainer einen vorübergehenden Schutzstatus in der EU. Den meisten ist es gelungen, einen legalen Status, eine Grundversorgung, Zugang zu medizinischer Versorgung, Bildung und zum Arbeitsmarkt zu erhalten. Das Leben in einem fremden Land ist jedoch mit vielen Herausforderungen verbunden, und ein erheblicher Teil der Menschen lebt immer noch "zwischen zwei Welten". Was kann der Staat tun, um seine Bürger zurückzuholen und wie helfen sie dem Land, die Teil der ukrainischen Diaspora im Ausland geworden sind. Lesen Sie die Antworten auf diese und andere Fragen in der exklusiven Mater auf Socialportal.

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