Forscher haben herausgefunden, dass kalte Getränke die Angst verstärken und das Schlafverhalten stören können

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Studie: Essenstemperatur beeinflusst Angst, Schlaf und Verdauung
Unsplash/CC0 Public Domain
22:00, 30.09.2025

Die Temperatur von Speisen und Getränken kann einen deutlichen Einfluss auf die geistige und gastrointestinale Gesundheit haben.



Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler der San Diego State University (SDSU) nach der Durchführung einer Studie mit mehr als 400 Erwachsenen asiatischer und europäischer Abstammung in den USA.

Die Ergebnisse, die im British Journal of Nutrition veröffentlicht wurden, zeigten, dass kalte Getränke im Sommer mit einem höheren Maß an Angstzuständen, Schlafstörungen und Völlegefühl in Verbindung gebracht wurden - insbesondere bei asiatischen Teilnehmern. Im Gegensatz dazu berichteten weiße Teilnehmer, die im Winter warme Getränke bevorzugten, über ein geringeres Maß an Depressionen, besseren Schlaf und weniger Verdauungsprobleme.

"Etwas so Alltägliches wie die Temperatur von Speisen und Getränken kann sich wirklich auf die Gesundheit auswirken", stellt der Hauptautor der Studie, Tianying Wu, Assistenzprofessor für Epidemiologie an der SDSU, fest.

Dies ist die erste Studie in den USA, die einen direkten Zusammenhang zwischen der Temperatur von Lebensmitteln und den gesundheitlichen Folgen herstellt. Sie bietet einen neuen Ansatz zur Vorbeugung von häufigen Problemen wie Angstzuständen, Schlaflosigkeit und Verdauungsstörungen.

Die Studie bestätigt teilweise die Ansätze der traditionellen chinesischen und ayurvedischen Medizin, die seit Jahrzehnten vor den Schäden eines übermäßigen Verzehrs von kalten Speisen und Getränken warnen. Dies gilt insbesondere für Menschen mit "kalten Händen", ein Symptom, das auf eine schlechte Durchblutung hinweisen kann.

Teilnehmer chinesischer Abstammung, die seltener kalte Speisen und Getränke konsumieren, zeigten die wenigsten negativen Auswirkungen. Im Gegensatz dazu wurden bei Indern stärkere Zusammenhänge zwischen kalter Ernährung und schlechterer Gesundheit festgestellt.

"Diese Studie gibt erstmals Aufschluss darüber, wie sich temperaturbedingte Ernährungsgewohnheiten auf die Gesundheit auswirken können", betont Wu. - Der nächste Schritt sollte die Durchführung strengerer klinischer und interventioneller Studien sein. Besonders wichtig ist es, die Auswirkungen der Ernährungstemperatur auf ältere Menschen und Menschen mit Kreislaufstörungen zu untersuchen, die möglicherweise besonders kälteempfindlich sind."

Elena Rasenko

Elena Rasenko schreibt über Neuigkeiten aus Wissenschaft, gesunder Lebensweise und Psychologie und teilt ihre Tipps und Tricks zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

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