Ich war ein "fettes" Ziel: Scharfschütze erzählt von den Kämpfen um Bakhmut
Ein Scharfschütze ist ein bevorzugtes Ziel für den Feind. Bei den Kämpfen um Bakhmut hat der Feind keine 120-mm-Mine für einen ukrainischen Scharfschützen mit dem Rufzeichen "Apetkar" verschont.
Ein ukrainischer Scharfschütze des staatlichen Grenzdienstes mit dem Rufzeichen "Aptekar" hat über die Kämpfe um Bakhmut berichtet. Das entsprechende Video wurde vom Staatlichen Grenzdienst am 21. Juni veröffentlicht.
Der Scharfschütze "Aptekar" ist ein Freiwilliger, der zu Beginn der groß angelegten Invasion der Russischen Föderation dem ukrainischen Grenzschutzdienst beitrat.
Während der einjährigen Kampfhandlungen erlebte der ukrainische Krieger viel Leid, verlor Mitstreiter und wurde schwer verwundet.
Während der Kämpfe um Bakhmut wurde ich am Arm verwundet. Ein Scharfschütze ist ein bevorzugtes Ziel für den Feind. Deshalb haben sie nicht einmal eine 120er Mine für mich übrig gelassen. Der Druckverband hielt vier Stunden lang, mein Arm war völlig schwarz. Aber ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben, ihn wiederzubekommen", sagt der Kämpfer.
Der Scharfschütze ist sich sicher, dass man im Krieg den Feind nicht unterschätzen darf.
Sie haben ihre eigene Strategie, sie ist blutig und gnadenlos für sie, aber sie ist effektiv", sagt der "Apotheker".
Die Ärzte setzten den Arm des Grenzsoldaten buchstäblich Stück für Stück wieder zusammen. Und jetzt ist der Scharfschütze "Aptekar" wieder im Einsatz.
Er ist überzeugt, dass die Strategie der Qualitätsplanung und ein ausgewogener Ansatz bei der Erfüllung der Aufgaben das russische Kalkül der Quantität besiegen wird.
Zuvor hatte Socialportal berichtet, dass ein ukrainischer Scharfschütze eine russische ZALA-Drohne abgeschossen hat, die zu einer Trophäe für unser Militär wurde.