Ilon Musk hat nach einer Geldstrafe der Europäischen Kommission für X gefordert, dass die EU "aufgelöst" wird
Die Europäische Kommission hat sein soziales Netzwerk X mit einer Geldstrafe von 120 Millionen Euro belegt.
Der US-Milliardär Ilon Musk hat scharf auf die Entscheidung der Europäischen Kommission reagiert, sein soziales Netzwerk X mit einer Geldstrafe von 120 Millionen Euro zu belegen. In seinem Post auf X forderte er die "Abschaffung der Europäischen Union" und die Rückgabe der Souveränität an die einzelnen Länder, damit die Regierungen "die Interessen ihrer Bürger besser vertreten" können.
Die Geldstrafe wurde im Rahmen des Digital Services Act (DSA) wegen "irreführender" Verwendung des "blauen Häkchens" verhängt - jeder Nutzer konnte sich den Status "verifiziert" kaufen, ohne dass das soziale Netzwerk die Konten ordnungsgemäß verifiziert hat.
US-Beamte setzten sich sofort für Musk ein. US-Vizepräsident J.D. Vance sagte, dass X angeblich mit einer Geldstrafe belegt worden sei, weil es sich weigere, zu zensieren.
Die EU sollte die Redefreiheit schützen und nicht wegen Kleinigkeiten auf amerikanischen Unternehmen herumhacken", sagte er.
Außenminister Marco Rubio bezeichnete das Bußgeld seinerseits als "einen Angriff ausländischer Regierungen auf alle amerikanischen Technologieplattformen und das amerikanische Volk."
Die Europäische Kommission hingegen betonte: der Digital Services Act hat nichts mit Zensur zu tun und bei der Geldstrafe geht es um die Transparenz der Arbeit von X. Die Sprecherin der Europäischen Kommission, Paula Pinho, sagte: "Wenn man mit der Art und Weise, wie einige in den USA den DSA wahrnehmen, nicht einverstanden ist, ändert das nichts an der Essenz des Gesetzes."
Der Konflikt hat sich zu einer neuen Runde der Spannungen zwischen Musk und den europäischen Regulierungsbehörden entwickelt und die Debatte über die Redefreiheit, den Einfluss der US-Technologie und die Macht der EU angeheizt.