In der Ukraine gestohlen und verkauft: Russen versteigern ein Gemälde, das international gesucht wird

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Russen versteigern Aivazovskys Gemälde, das die Ukraine auf die internationale Fahndungsliste gesetzt hat
Foto: Gunduz Mammadov in X
19:08, 13.02.2024

Russland will das Werk des berühmten ukrainischen Künstlers Ivan Aivazovskyy auf einer Auktion verkaufen. Zuvor hatte die Ukraine das Gemälde auf eine internationale Fahndungsliste gesetzt.



Dies berichtete der ehemalige stellvertretende Generalstaatsanwalt und ehemalige Staatsanwalt der Krim, Gunduz Mammadov, im sozialen Netzwerk X.

Ihm zufolge sollte Russland das Gemälde "Mondnacht" von Ivan Aivazovsky aus dem Jahr 1878 versteigern.

Dieses Gemälde gehörte zu den 52 Leinwänden, die illegal in das Kunstmuseum von Simferopol auf der Krim gebracht wurden", hieß es.

Mammadov erinnerte daran, dass Interpol 2017 auf Antrag der Staatsanwaltschaft der Krim das Werk zur internationalen Fahndung erklärte. Damit verstößt Russland einmal mehr gegen internationales Recht, insbesondere gegen die UNESCO-Konvention von 1970, die die Ausfuhr und die Übertragung des Eigentums an Kulturgütern verbietet.

Russische Medien berichten auch über Pläne, das Gemälde des ukrainischen Künstlers zu verkaufen. Es ist bekannt, dass die Auktion am 18. Februar in einem Moskauer Auktionshaus stattfinden wird. "Mondnacht" Aivazovsky, vorläufig geschätzt auf 100 Millionen Rubel.

Eugenia Ruban

Eugenia Ruban schreibt über politische und wirtschaftliche Nachrichten. Sie betrachtet die großen Phänomene in der ukrainischen Politik und Wirtschaft aus der Perspektive, wie sie sich auf die einfachen Ukrainer auswirken werden.

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