In Konstantinowka und Cherson griffen Russen Retter an: es gibt Verletzte

STAATLICHER NOTDIENST

Die russische Armee greift weiterhin gezielt ukrainische Rettungskräfte an, während sie ihren offiziellen Aufgaben nachgehen, insbesondere in den Momenten, in denen die Folgen der feindlichen Angriffe beseitigt werden.

Nach Angaben des Staatlichen Dienstes für Notfallsituationen wurden vier Mitarbeiter des Dienstes durch solche Angriffe verletzt.

In Kostyantynivka in der Region Donezk griff eine russische Drohne Feuerwehrleute an, die Zivilisten aus der Gefahrenzone evakuieren wollten. Zwei Rettungskräfte wurden verletzt, ein Einsatzfahrzeug wurde ebenfalls beschädigt. Die Verletzten erhielten erste Hilfe und wurden anschließend in ein Krankenhaus gebracht.

Zwei weitere Retter wurden in Kherson verletzt, wo eine feindliche FPV-Drohne einen Lastwagen einer Einheit des staatlichen Rettungsdienstes traf. Sie wurden umgehend ins Krankenhaus eingeliefert.

Der Staatliche Notdienst betont, dass die Angriffe vorsätzlich erfolgen. Demnach trifft die russische Armee gezielt diejenigen, die das Leben von Zivilisten retten und nach dem Beschuss an Ort und Stelle bleiben, wenn die Bedrohung weiter besteht.

Am Vortag wurde auch über den Angriff auf Rettungskräfte in der Region Dnipropetrowsk berichtet, die die Folgen eines Brandes beseitigten. Diese Vorfälle ereigneten sich inmitten eines weiteren massiven Angriffs, den Russland in der Nacht des 28. Juli auf ukrainisches Territorium führte.

Zuvor hatte Socialportal berichtet, dass bei einem nächtlichen Raketenangriff auf Kamenskoje in der Region Dnipropetrowsk 22 Menschen ums Leben kamen. Dies berichtete der Leiter der regionalen Militärverwaltung Sergey Lysak. Ihm zufolge befinden sich unter den Verwundeten zehn Mitarbeiter der medizinischen Einrichtung, darunter Krankenschwestern, Hebammen und ein Anästhesist. Der Angriff traf nach vorläufigen Informationen die Entbindungsstation des städtischen Krankenhauses.