In Odessa wurde durch russischen Beschuss eine Wasserleitung beschädigt und ein Firmengeschäft zerstört

Odessavodokanal

In der Nacht des 30. Juni hat ein russischer Drohnenangriff zur Zerstörung eines Teils der Infrastruktur des Wasserversorgungsunternehmens von Odessa geführt.

Der Pressedienstvon Infoksvodokanalberichtete, dass der Angriff die Reparaturwerkstätten des Unternehmens und einen Lagerplatz für Spezialfahrzeuge getroffen hat.

Durch den Beschuss wurden mehrere Dutzend Fahrzeuge beschädigt, darunter Fahrzeuge der Reparaturmannschaften, ein Bagger, Tankwagen und Schlammwagen, die zur schnellen Beseitigung von Unfällen in der Stadt eingesetzt werden. Reparaturwerkstätten, in denen Autoelektriker und Autofahrer arbeiteten, wurden ebenfalls vollständig zerstört. Die gesamte Ausrüstung wurde zerstört.

Trotz der erheblichen Schäden gab es keine Verletzten unter den Mitarbeitern. Dank des Einsatzes der diensthabenden Fahrer und Mechaniker konnten schwerwiegendere Folgen verhindert werden: Vor dem Eintreffen der Rettungskräfte löschten sie selbstständig das Feuer und evakuierten einen Teil der Ausrüstung.

Vodokanal warnte, dass die Wiederherstellung der Geschäfte und des Transports einige Zeit in Anspruch nehmen wird, wodurch die Arbeit der Rettungsmannschaften und die Logistik des Unternehmens vorübergehend erschwert wird.

Nach Angaben von Infoxvodokanal wurden die Folgen des Angriffs erfasst und veröffentlicht.

Odessa war nicht die einzige Stadt, die angegriffen wurde: insgesamt 107 Drohnen verschiedener Typen wurden während des Angriffs abgeschossen, von denen 74 neutralisiert werden konnten. Die Drohnen wurden hauptsächlich über dem Norden, Osten und Süden der Ukraine abgeschossen. Von diesen wurden 64 durch Feuerkraft zerstört und weitere 10 wurden durch elektronische Kriegsführung ausgeschaltet oder gingen verloren.

Es wird auch berichtet, dass am Morgen des 30. Juni in Kryvyi Rih während eines Luftalarms Explosionen stattfanden. Drei Menschen wurden verletzt: ein 52-jähriger Mann befindet sich in einem ernsten Zustand und zwei Frauen im Alter von 44 und 54 Jahren erlitten leichte Verletzungen.