ISW: Russland hat es versäumt, sich auf eine effektive Offensive vorzubereiten
Die Unvorbereitetheit der russischen Streitkräfte spiegelt sich vor allem in den taktischen Fehlern der Russen bei Ugledar wider.
Das in Washington ansässige Institute for the Study of War (ISW) äußert sich in einem täglichen Briefing skeptisch über die Aussichten einer groß angelegten russischen Offensive in der Region Donezk unter dem derzeitigen Zustand der russischen Streitkräfte.
Die ISW berichtete:
Russische Kommandeure setzen die besten Eliteeinheiten in der Nähe von Bakhmut in kleinen Gruppen ein, um durch Infiltrationstaktiken in die Stadt einzudringen. Dies könnte einen bedeutenden Vorstoß der russischen Streitkräfte sicherstellen, falls die ukrainischen Streitkräfte sich aus Bakhmut zurückziehen.
Das ISW stellt fest, dass in den vorangegangenen Phasen des Krieges alle russischen Einheiten nicht mehr einsatzfähig waren und ihr Personal höchstwahrscheinlich auf Kosten der mobilisierten Einheiten wiederaufgebaut wurde. Gleichzeitig schätzen Experten, dass das russische Militär es versäumt hat, die mobilisierten Kämpfer auszubilden, um effektive Offensivoperationen durchzuführen.