Wie LGBTQI+ Flüchtlinge aus der Ukraine im Ausland leben - Studie

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Soziologen von Gender Stream haben Nachforschungen angestellt und herausgefunden, mit welchen Herausforderungen LGBTQI+ Flüchtlinge und Flüchtlinge im Ausland konfrontiert sind und wie sie sich darauf einstellen.

Laut der Studie bestehen die größten Herausforderungen für LGBTQI+-Flüchtlinge darin, eine erschwingliche und sichere Unterkunft zu finden, Zugang zu freundlicher medizinischer Versorgung zu erhalten und Sprachbarrieren zu überwinden, die die Arbeitssuche und Sozialisierung beeinträchtigen.

Darüber hinaus bemerken LGBTQI+ Ukrainer den Mangel an Unterstützung durch staatliche Institutionen und lokale LGBTQI-Organisationen in allen Aufnahmeländern. Ihnen zufolge gibt es in den EU-Ländern keine zentralisierten Unterstützungsprogramme für LGBTQI-Flüchtlinge.

Die Autoren der Studie stellen jedoch fest, dass die Erfahrungen der Teilnehmer und Akteure von dem Land beeinflusst werden, in dem sie sich jetzt aufhalten. Vor allem in Polen, Rumänien und der Slowakei ist die LGBTQI-Gemeinschaft weniger freundlich. In diesen Ländern fühlten sich die Befragten am meisten durch die gesellschaftliche Einstellung und die Gesetzgebung bedroht, die ihre Familien nicht anerkennen. Während sich LGBTQI-Flüchtlinge in Deutschland und Österreich freier fühlen.

Es ist anzumerken, dass die aktuelle Situation der Befragten auch durch den Grad der Beteiligung am Aktivismus, die Fremdsprachenkenntnisse und die Frage, ob sie finanzielle Ersparnisse hatten, beeinflusst wird.

Die Untersuchung wurde durch ausführliche Offline- und Online-Interviews von Dezember 2022 bis Mai 2023 durchgeführt. Vierunddreißig Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die zum Zeitpunkt der Untersuchung in Österreich, Bulgarien, der Tschechischen Republik, Deutschland, Polen, Rumänien und der Slowakei lebten, nahmen an der Umfrage teil.