Kiew könnte von raketengetriebenen "Shaheds" angegriffen worden sein: neue Details vom Chef des Innenministeriums
Russland setzte "Shahed-Jets" und Raketen auf Wohnviertel ein.
Der ukrainische Innenminister Ihor Klymenko hat erklärt, dass die russischen Truppen bei dem massiven Angriff auf Kiew in der Nacht zum 31. Juli nach vorläufigen Angaben so genannte "reaktive Shaheds" eingesetzt haben - modifizierte Kamikaze-Drohnen, die zuvor für Angriffe auf die zivile und kommunale Infrastruktur der Hauptstadt verwendet worden waren.
Erst Drohnen, dann Raketen
Nach Angaben des Ministers drangen die Drohnen aus verschiedenen Richtungen in den Luftraum von Kiew ein. Nach der ersten Phase des Angriffs, als eine relative Ruhe zu herrschen schien, startete der Feind einen Raketenangriff.
Es gibt vorläufige Informationen, dass es sich um reaktive Shaheds handelte, die nicht zum ersten Mal gegen die zivile und kommunale Infrastruktur in der Ukraine und der Stadt Kiew eingesetzt wurden. Experten zählen jetzt, wie viele von ihnen es waren", sagte Klymenko.
Die Gesamtzahl der Drohnen, die Russland in dieser Nacht in der Ukraine eingesetzt hat, übersteigt nach Angaben der Luftabwehrkräfte 300 Stück. Darüber hinaus feuerten die Besatzer mindestens acht Raketen ab, wobei das Hauptziel die Stadt Kiew war.