China versichert, dass es weder an Russland noch an die Ukraine Waffen verkaufen wird
China wird auch die Ausfuhr von zivilen und militärischen Gütern regulieren.
Dies sagte der chinesische Außenminister Qin Gang bei einem Treffen mit der deutschen Außenministerin Annalena Berbock.
Der chinesische Beamte sagte, dass sein Land keine Waffen an Parteien verkaufen werde, die in den Krieg in der Ukraine verwickelt sind, und dass es den Export von zivilen und militärischen Gütern regeln werde.
Qin Gang reagierte damit auf die Bedenken der USA und anderer Länder, dass China anfangen könnte, Waffen an Russland zu liefern. Schließlich unterstützt China Russland in diesem Krieg politisch und rhetorisch, obwohl es offiziell behauptet, neutral zu bleiben.
Wenn es um Militärexporte geht, verfolgt China einen kalkulierten und verantwortungsvollen Ansatz.
In ihren Ausführungen wies Berbock darauf hin, dass China als ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrats eine besondere Verantwortung hat, zur Beendigung des Konflikts beizutragen. Berbock forderte China auch auf, mit seiner Autorität auf Russland einzuwirken.
Es sei daran erinnert, dass der Chefdiplomat der Europäischen Union, Josep Borrell, davor gewarnt hat, dass Chinas Position und Handeln in Bezug auf Russlands Krieg gegen die Ukraine einer der Faktoren ist, die die weiteren Beziehungen zwischen Peking und Europa beeinflussen werden.