Die Zahl der Todesopfer des Groza-Beschusses ist auf 53 Personen gestiegen

Nationale Polizei

Die Zahl der von den Russen getöteten Einwohner des Dorfes Groza in der Region Charkiw ist auf 53 Personen gestiegen: Die Polizei identifiziert weiterhin die Leichen der Toten.

Fünf Menschen gelten als vermisst. Dies gab der stellvertretende Leiter der Hauptabteilung der Nationalen Polizei in der Region Charkiw, Serhiy Bolvinov, heute bei einem Briefing bekannt.

Seit dem 5. Oktober haben Ermittler und Kriminalisten rund um die Uhr gearbeitet, um die Identität der Toten festzustellen. In dieser Zeit wurden 288 DNA-Untersuchungen durchgeführt.

Sergei Bolvinov betonte, dass ein solcher Umfang an Arbeit in so kurzer Zeit ohne das von der Howard Buffett Foundation zur Verfügung gestellte DNA-Labor nicht möglich gewesen wäre.

Diese Arbeit ist noch nicht abgeschlossen, die Untersuchungen der Experten gehen weiter. Es wird alles getan, um den Prozess der Überführung der Toten zur Beerdigung zu beschleunigen. Heute haben die Ermittler, die mit Verwandten, engen Freunden und Bekannten der Toten zusammenarbeiten, 15 Leichen überführt.

Seit fünf Tagen sammeln wir ununterbrochen die Überreste von Zivilisten ein, die im Dorf Groza durch eine russische Rakete getötet wurden. Wir mussten die verstümmelten Leichen Stück für Stück einsammeln, wir haben 135 Überreste untersucht, wir tun es immer noch, - sagte Sergei Bolvinov gegenüber Reportern.

Insgesamt gingen bei der Polizei 22 Meldungen über vermisste Personen im Dorf Groza ein. Die Polizei hat jede Meldung gründlich untersucht. Davon konnten 4 Meldungen nicht bestätigt werden - die Personen wurden gefunden, 13 Personen wurden unter den geborgenen Leichen identifiziert. Insgesamt gelten heute 5 Personen als vermisst.

Sergei Bolvinov berichtete über jeden der Toten und bestätigte noch einmal, dass sich unter den durch den russischen Iskander-Angriff Getöteten keine Militärs, insbesondere keine Militärbeamten, befinden. Es waren Frauen und Männer, Geschäftsleute, Rentner. Es waren nur Zivilisten, die gekommen waren, um ihre Dorfbewohner zu ehren.

Die Arbeiten zur Identifizierung der Leichen gehen weiter. Laut Sergei Bolvinov könnte die Gesamtzahl der Toten noch steigen.