Manchmal sucht das Gehirn selbst nach etwas, mit dem es sich ablenken kann - Wissenschaftler haben erklärt, warum
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Forschung: Aufmerksamkeit "pulsiert" - das Gehirn hält den Fokus mehrmals pro Sekunde und ist dann bereit, sich ablenken zu lassen, weshalb Benachrichtigungen so leicht unterbrochen werden.
Wenn Sie leicht von Benachrichtigungen, Pop-ups oder einfach nur einem hellen Ding auf Ihrem Bildschirm "weggeblasen" werden, ist das vielleicht nicht nur Gewohnheit. Wissenschaftler der Universität von Rochester (USA) haben herausgefunden, dass Aufmerksamkeit in Wellen funktioniert.
Ihren Daten zufolge tut das Gehirn etwa 7-10 Mal pro Sekunde so, als ob es ein "Fenster" öffnet, wenn es ihm leichter fällt, zu etwas anderem zu wechseln. Für unsere Vorfahren war das nützlich: Selbst wenn Sie mit etwas beschäftigt sind, muss Ihr Gehirn gelegentlich nachsehen, ob Gefahr in der Nähe ist. Aber heute machen uns genau diese "Fenster" angreifbar: ein Telefon, ein Laptop, Werbung, Benachrichtigungen sind in der Nähe - und es ist leicht für das Gehirn, sich an Ablenkungen zu klammern.
Wie es getestet wurde:
40 Personen nahmen an dem Experiment teil.
Sie mussten auf ein graues Quadrat schauen und eine Aufgabe auf dem Bildschirm erledigen.
Und in der Nähe erschienen helle farbige Punkte, die absichtlich ablenkten.
Die Wissenschaftler zeichneten die Gehirnaktivität mit Hilfe von EEG (Sensoren am Kopf) auf und stellten gesondert sicher, dass das Ergebnis nicht einfach durch die Augenbewegung erklärt wurde.
Was herauskam:
Es gab Momente, in denen die Teilnehmer schlechter darin waren, das richtige Signal zu erkennen - und zwar dann, wenn sie stärker an den Ablenkungen "klebten".
Diese Momente wiederholten sich rhythmisch - etwa 7-10 Mal pro Sekunde.
Warum die Studie gebraucht wird:
Es könnte uns helfen zu verstehen, warum es manchen Menschen besonders schwer fällt, sich zu konzentrieren, wie z.B. Menschen mit ADHS (ADHS).
Aber es ist kein Test für ADHS oder eine Diagnose - nur ein Hinweis darauf, dass Ablenkbarkeit eine biologische "Abstimmung" des Gehirns haben könnte.
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Maria Grynevych, Projektmanagerin, Journalistin, Mitautorin des Reiseführers Heilige Berge der Dnjepr-Region, Vortragskurs: Kultische Topographie der mittleren Dnjepr-Region.












