Ereignisse in Berg-Karabach: Medwedew sagt Paschinjan eine "wenig beneidenswerte Zukunft" voraus
Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates Dmitri Medwedew sagte Paschinjan eine "wenig beneidenswerte Zukunft" voraus. Damit reagierte er auf die Verschärfung der Situation in Berg-Karabach.
In seinem Telegramm-Kanal beschuldigte Medwedew Paschinjan, "mit der NATO zu flirten" und seine Frau, "eine demonstrative Reise" in die Ukraine zu unternehmen. Dies war seine Reaktion auf die aktuellen Ereignisse in Berg-Karabach.
Einmal sagte ein Kollege aus einem brüderlichen Land zu mir: "Nun, ich bin ein Fremder für Sie, Sie werden mich nicht akzeptieren". Ich antwortete, was ich tun musste: "Lassen Sie uns nicht nach der Biographie urteilen, sondern nach den Taten." Dann verlor er den Krieg, aber seltsamerweise blieb er auf seinem Platz. Dann beschloss er, Russland die Schuld für seine verpatzte Niederlage zu geben. Dann gab er einen Teil des Territoriums seines Landes auf. Dann beschloss er, mit der NATO zu flirten, und seine Frau ging trotzig mit Keksen zu unseren Feinden. Raten Sie mal, welches Schicksal ihn erwartet...", schrieb Medwedew.
Zur Erinnerung: Am 19. September startete Aserbaidschan eine Militäroperation in Berg-Karabach. Der armenische Premierminister Nikol Pashinyan erklärte im Gegenzug, dass Armenien nicht beabsichtige, militärische Operationen mit Aserbaidschan zu beginnen.