Menschen vor Drohnen verstecken: Wie die Bewohner von Krasnogorovka evakuiert wurden

Ein Standbild aus dem Video

Das Polizeiteam der White Angels gibt nicht auf und versucht, Zivilisten aus den Händen des Todes zu befreien.

Polizeibeamte in der Region Donezk haben ihr Leben riskiert, um Zivilisten zu retten. Der Spezialeinheit der Polizei "White Angels" ist es zusammen mit Freiwilligen gelungen, 14 Bewohner von Krasnogorovka sowie ein Dutzend Hunde und Katzen zu evakuieren. Dies wird in dem Bericht der Nationalen Polizei beschrieben.

Es war nur ein Tag von Tausenden ähnlicher Tage, an denen die Polizei ihr Leben riskierte, um Zivilisten zu retten - und gewann. Trotz Nahkampf und Drohnenangriffen gelang es der Spezialeinheit der Polizei zusammen mit Freiwilligen, 14 Bewohner sowie ein Dutzend Hunde und Katzen zu retten", heißt es in dem Bericht.

Heute befinden sich die im Bericht gezeigten Straßen bereits im Epizentrum der Kämpfe, aber die "Weißen Engel" geben noch immer nicht auf, Menschen aus den Händen des Todes zu reißen.

In Krasnogorovka sah sich die Gruppe der "Weißen Engel" mit neuen feindlichen Taktiken kon frontiert und evakuierte die Menschen unter massivem Beschuss durch gelenkte Luftbomben und FPV-Drohnen.

Während die Evakuierung fortgesetzt wurde, beschossen die RF-Truppen den privaten Sektor mit Drohnen und hinterließen verkohlte Ruinen von Häusern und Autos.

Ein weiterer Anruf betraf die offene Steppe, wo der Evakuierungstransport im Visier des Feindes war. Nur bei Geschwindigkeiten von 120 Kilometern pro Stunde und mehr ist es möglich, die offene Fläche zu überwinden und am Leben zu bleiben.

Die Evakuierung erfolgte in zwei Etappen - Polizisten in einem gepanzerten Kleinbus holten die Bewohner von der Frontlinie ab und brachten sie schnell zu einem improvisierten Sammelplatz in einer Garage. Dieser diente auch als Drohnenbunker.

Von dort aus wurden die Zivilisten von Freiwilligen abgeholt und in sicherere Gebiete gebracht.

Jetzt ist der Zugang zu Krasnogorovka extrem schwierig, aber die Polizisten versuchen, diejenigen zu retten, die noch gerettet werden können, wenn möglich. Etwa 500 Einwohner sind noch in der Stadt.