Nachtangriff der Russischen Föderation auf Kiew: 11 Verletzte, Details des Angriffs

STAATLICHER NOTDIENST

In der Nacht zum 4. Mai wurde Kiew Opfer eines groß angelegten Kamikaze-Drohnenangriffs, der in mehreren Bezirken der Hauptstadt zivile Opfer forderte und die Infrastruktur beschädigte.

Der Staatliche Notstandsdienst der Ukraine (SESU) teilte mit, dass die Zahl der Verletzten auf 11 Personen gestiegen ist, darunter zwei Kinder im Alter von 14 und 17 Jahren. Zunächst war von sieben Verletzten die Rede, doch die Zahl stieg mit der Fortsetzung der Rettungsarbeiten.

Der Angriff betraf gleich drei Bezirke der Stadt - Obolonskyi, Svyatoshynskyi und Shevchenkivskyi. Im Stadtteil Obolonskyi brannte es in einer Wohnung im obersten Stockwerk eines 12-stöckigen Gebäudes, die Flammen griffen auf das Dach über und zerstörten teilweise die Decken. Außerdem brannten in der Nähe eines anderen Wohnhauses sieben Autos. Im Bezirk Svyatoshynskyi brachen in drei privaten einstöckigen Häusern Brände aus. Und im Bezirk Shevchenkivskyi brannte ein Baum, ein Strommast wurde beschädigt und das Straßenbett unter der Eisenbahnbrücke zerstört.

Die Rettungsdienste waren die ganze Nacht im Einsatz. 76 Feuerwehrleute und 14 Einheiten mit Spezialausrüstung waren an der Beseitigung der Folgen beteiligt. Alle Brände wurden gelöscht, aber die Bewertung der Schäden dauert an, und die Daten der Opfer werden noch geklärt.

Am Vorabend des Angriffs wurde in Kiew und anderen Regionen der Ukraine wegen der Bedrohung durch russische Drohnen ein Luftalarm ausgerufen. Der jüngste Angriff war eine Erinnerung an die anhaltende Gefahr für die Zivilbevölkerung, selbst tief im Inneren des Landes.