Nordkorea hat sich tatsächlich dem Krieg gegen die Ukraine angeschlossen: Was ist bekannt?

am 14. Oktober wurde in einer Sitzung der Stavka des Obersten Befehlshabers die Frage der tatsächlichen Beteiligung Nordkoreas am Krieg gegen die Ukraine diskutiert.

Dies sagte Präsident Volodymyr Zelenskyy in seiner abendlichen Videobotschaft. Ihm zufolge wurden die Berichte des Auslandsnachrichtendienstes und der Hauptnachrichtendirektion des ukrainischen Verteidigungsministeriums über die Pläne Russlands für den Herbst und Winter, einschließlich der Grenzen zu Nordkorea, vorgelegt.

Zelensky, dass Nordkorea sich tatsächlich den Feindseligkeiten an der Seite Russlands angeschlossen hat. Er wies auch darauf hin, dass Russland mit anderen Optionen zusammenarbeitet, die leider in die Verlängerung des Krieges investiert sind. Die Ukraine will darauf mit Entschlossenheit reagieren, um ihre Interessen und ihre Sicherheit zu schützen.

Bei dem Treffen wurden auch die Beziehungen der Ukraine zu ihren Partnern und mögliche Schritte zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit des Landes erörtert. Zelensky erteilte konkrete Anweisungen für die Sicherheitskräfte, die Regierung und die Diplomaten, wobei er der Zusammenarbeit mit internationalen Verbündeten Vorrang einräumte, um Russlands Plan zu durchkreuzen.

Die Verwicklung Nordkoreas in den Konflikt hat bereits zuvor die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf sich gezogen. Im Juni erklärte das Pentagon, dass nordkoreanische Militärangehörige, die zur Unterstützung der Drittbesetzer entsandt werden könnten, "Kanonenfutter" wären. Anfang Oktober wurde berichtet, dass bei einem ukrainischen Angriff in Donezk möglicherweise sechs nordkoreanische Offiziere getötet wurden und nordkoreanische Soldaten ballistische Raketen auf die Ukraine abgefeuert hatten. Seit dem 12. Oktober werden mehrere tausend nordkoreanische Soldaten in Russland ausgebildet und könnten bis Ende 2024 an die Front geschickt werden.