Südafrikanischer Präsident schlägt Putin Rückkehr zum Getreidehandel vor
Der südafrikanische Präsident und andere afrikanische Staatsoberhäupter seien nach Russland gekommen, "um nicht um irgendwelche 'Geschenke' für Afrika zu bitten."
Dies berichtet die Zeitung Liga.
Bei einem Treffen mit Diktator Wladimir Putin schlug der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa vor, dass dieser zum Getreideabkommen zurückkehrt.
Unter anderem betonte Ramaphosa, dass er und Vertreter anderer afrikanischer Länder nach Russland gekommen seien, "um nicht um irgendwelche 'Geschenke' für Afrika zu bitten". Darüber hinaus sagte Ramaphosa zu Putin:
Wir verstehen natürlich, dass Sie aus Großzügigkeit beschlossen haben, einigen afrikanischen Ländern, die mit bestimmten Schwierigkeiten zu kämpfen haben, kostenlos Getreide zur Verfügung zu stellen. Dafür haben wir großen Respekt. Aber das ist nicht unser Hauptziel hier, es ist nicht unsere Hauptaufgabe, solche Lieferungen zu erreichen.
Es sei daran erinnert, dass Russland sich am 17. Juli 2023 aus der Schwarzmeer-Getreide-Initiative zurückgezogen hat. Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelenskyy schlug vor, dass die UN und die Türkei die Arbeit des Korridors ohne Russland fortsetzen.