Putin hat seine imperialen Ziele im Krieg gegen die Ukraine nicht aufgegeben, sagen Experten
Der Kreml verwischt die Spur des Westens, indem er sagt, er habe nicht die Absicht, neue ukrainische Gebiete zu besetzen.
Dies berichten die Militäranalysten des Institute for the Study of War (ISW).
Sie glauben, dass Putin im Krieg gegen die Ukraine immer noch maximalistische Ziele durchsetzen will, und sie führen mehrere Argumente als Beweis an.
So hat der russische Präsident kürzlich bekräftigt, dass Russland der einzige Garant für die ukrainische Souveränität ist. Außerdem gab es im Kreml schon früher Äußerungen, dass sich die Gesellschaft auf einen langwierigen Krieg vorbereiten müsse. Auch dies könnte darauf hindeuten, dass der Kreml seine maximalistischen Pläne zur Übernahme der Ukraine noch nicht aufgegeben hat.
Obwohl Putins Pressesprecher Peskow kürzlich sagte, dass Moskaus derzeitiges territoriales Ziel die vollständige Einnahme der vier teilweise besetzten ukrainischen Regionen sei und dass man nicht versuche, weitere Gebiete zu besetzen.
Analysten bezeichnen die Aktion jedoch als Informationsoperation, mit der der Westen dazu verleitet werden soll, die Ukraine zu Friedensgesprächen zu drängen.