Russland, China und die DVRK bilden eine neue antiwestliche Allianz
Der russische Präsident Wladimir Putin glaubt, dass er die weltweite Opposition gegen den Westen anführt.
Russland, China und die DVRK bilden eine neue antiwestliche Allianz, die zu einem neuen Kalten Krieg führen könnte. BILD schreibt darüber unter Berufung auf den deutschen Experten Prof. Ralf Wrubel von der Universität Zwickau.
Nachdem China den Zusammenbruch Russlands verhindert hat, formiert sich nun ein neues eurasisches Bündnis gegen den Westen. Daher sollten wir auf eine militärische Eskalation im Fernen Osten vorbereitet sein: in Korea und Taiwan", sagt er voraus.
Der Experte stellte fest, dass die Geschehnisse darauf hindeuten, dass sich in der Welt ein neuer politischer Wettbewerb heraus bildet - Demokratie und freie Marktwirtschaft gegen Diktatur und Staatskapitalismus.
Vrubel betonte, dass Russland und China in den letzten Jahren nur noch autoritärer geworden sind, während der Westen bei der Versorgung mit wichtigen Gütern in die Abhängigkeit von China geraten ist. Und wenn es in Taiwan eskaliert, könnte es zu einer Krise auf dem globalen Mikrochip-Markt kommen.
Nachdem China den Sturz Russlands verhindert hat, formiert sich nun ein neues eurasisches Bündnis gegen den Westen. Deshalb müssen wir auf eine militärische Eskalation im Fernen Osten, in Korea und Taiwan und auf den Kalten Krieg vorbereitet sein", sagte er.
Es sei darauf hingewiesen, dass der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte, dass Moskau und Peking die Sanktionen gegen Nordkorea aufgeben werden. Ihm zufolge wurden die Sanktionen "in einem völlig anderen geopolitischen Umfeld beschlossen". Kim Jong-un seinerseits sagte, Nordkorea wolle die Beziehungen zu Moskau ausbauen, weil es "alle Entscheidungen von Präsident Putin und der russischen Regierung" immer unterstützt habe.