Russen erschießen in der Region Kursk zwei unbewaffnete ukrainische Kämpfer aus nächster Nähe

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Der ukrainische Ombudsmann Dmytro Lubinets hat die wahrscheinliche Hinrichtung von mindestens zwei unbewaffneten ukrainischen Kriegsgefangenen in der Region Kursk durch russische Truppen gemeldet.

Lubinets betonte, dass dies eine schwerwiegende Verletzung der Genfer Konvention und des humanitären Völkerrechts ist, wonach Kriegsgefangene vor jeglicher Gewaltanwendung geschützt werden müssen. Als Reaktion darauf hat er bereits Appelle an die Vereinten Nationen und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz gerichtet, in denen er die internationale Gemeinschaft auffordert, zu intervenieren und die brutalen Handlungen zu stoppen.

Kriegsgefangene müssen immer geschützt werden, insbesondere vor Gewalttaten. Aber Russland hat wieder einmal ein Kriegsverbrechen begangen, das eine schwere Verletzung der Genfer Konvention und des humanitären Völkerrechts darstellt", betonte Lubinets.

Zuvor hatte auch der ukrainische Außenminister Andriy Sibiga die Hinrichtungen von Kriegsgefangenen in der Region Kursk im sozialen Netzwerk X (Twitter) verurteilt und eine harte internationale Reaktion gefordert. Er wies darauf hin, dass sich Fälle von Gewalt gegen ukrainische Kriegsgefangene durch russische Truppen häufen und bezeichnete die Vorgänge als barbarisch und als grobe Verletzung der Gesetze und Gebräuche des Krieges. Sibiga verwies auf alarmierende UN-Daten, die zeigen, dass 95 Prozent der ukrainischen Kriegsgefangenen gefoltert und ihrer grundlegenden Lebensbedingungen beraubt werden.

Diese Vorfälle haben ein breites Echo ausgelöst und ukrainische Beamte fordern, dass Russland für Verstöße gegen die Menschenrechte und das humanitäre Recht zur Rechenschaft gezogen wird.