Russen schlugen Sarkophag über zerstörtem Tschernobyl-Reaktor: SBU zeigte Shaheddin Wrackteile
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Russland hat das Atomkraftwerk Tschernobyl mit einer Drohne mit hochexplosivem Sprengkopf angegriffen.
Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) hat erklärt, dass die russische Drohne, die das Kernkraftwerk Tschernobyl angegriffen hat, mit einem hochexplosiven Sprengkopf ausgestattet war, um maximalen Schaden anzurichten.
SBU-Beamte identifizierten das Wrack der russischen Kamikaze-Drohne Geran-2 (Typ Shahed) mit dem Sprengkopf und der Seriennummer am Ort des Angriffs. Die Ermittlungen gehen davon aus, dass der Angriff absichtlich auf den Schutzraum des zerstörten Blocks 4 des KKW ChNPP gerichtet war.
Strahlungslage
Nach Angaben des SBU liegt die Strahlenbelastung auf dem Gelände des KKW ChNPP und in der Sperrzone weiterhin innerhalb der zulässigen Werte. Es wurden keine Leckagen von radioaktiven Substanzen festgestellt. Die Ermittler des SBU haben ein Strafverfahren wegen des Drohnenangriffs eingeleitet und ihn als Kriegsverbrechen eingestuft. Die Ermittler arbeiten zusammen mit Spezialagenturen vor Ort.
Reaktion und Erklärungen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskij stellte auf der Münchner Sicherheitskonferenz fest, dass die russische Drohne in einer Höhe von 85 Metern flog, einer Höhe, in der sie vom Radar nur schwer zu erfassen ist. Dem Präsidenten zufolge war die Drohne mit einem hochexplosiven Sprengkopf ausgestattet, was die Absicht bestätigt, der Anlage erheblichen Schaden zuzufügen.
Schäden und die Maßnahmen der Ukraine
Der Angriff beschädigte die Struktur des Schutzraums über dem zerstörten Block 4. Die Ukraine informierte ihre internationalen Partner über den Vorfall, um die Aufmerksamkeit auf Russlands Aktionen zu lenken, die die nukleare Sicherheit gefährden.
Der Angriff war ein weiteres Beispiel für eine gezielte Militäraktion, die eine potenzielle Bedrohung für die Umwelt und die nukleare Sicherheit in der Region darstellt.
Journalistin und Volontärin mit viel Erfahrung.












