Saporischschja könnte ein neues Ziel sein: Die Russen haben eine Offensive in der Region Nowoselka gestartet
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Der Einmarsch Nordkoreas, eines der am stärksten militarisierten und instabilsten Länder der Welt, birgt ernsthafte Risiken für die Ukraine, die sich nach zermürbenden Monaten des Krieges gegen einen mächtigeren Feind knapp an Ressourcen und Kraft fühlt. Laut dem britischen Militärattaché John Foreman hatte Russland bereits vor der Invasion begonnen, die militärischen Beziehungen zu Nordkorea zu verstärken, aber die aktuelle Situation zeigt die Verzweiflung Russlands und einen deutlichen Rückgang seines Status als Militärmacht.
Wie The Economist feststellt, haben diese Anzeichen von Schwäche jedoch noch nicht zu dramatischen Veränderungen für die Ukraine an der Front geführt. Die russischen Streitkräfte setzen ihre Offensive in mehrere Richtungen fort, darunter das wichtige logistische Zentrum Pokrowsk in der Ostukraine und die südlichen Linien um Ugledar. Es wird auch berichtet, dass Russland möglicherweise eine Offensive auf Zaporozhye plant, ein wichtiges Industriezentrum in der Nähe eines von Russland besetzten Atomkraftwerks.
Der ehemalige Kommandeur von Asow und stellvertretende Kommandeur der Dritten Sturmbrigade Maxim Zhorin reagierte auf diese Drohungen, indem er dazu aufrief, mit den Vorbereitungen zur Verteidigung der Region Dnipropetrowsk zu beginnen. Er wies darauf hin, dass die Verteidigungslinien weit im Voraus organisiert werden sollten, anstatt sie übereilt zu errichten, wenn sich die Frontlinie neuen Siedlungen nähert.
Die russischen Streitkräfte arbeiten weiter an der Verbesserung des Einsatzes von gelenkten Luftbomben, um deren Reichweite und Genauigkeit zu erhöhen. Nach Angaben von Wladyslaw Woloschyn, einem Sprecher der Verteidigungskräfte der Südukraine, sorgen die verbesserten UABs dafür, dass sie in einer Entfernung von mehr als 30 Kilometern von der Frontlinie einschlagen und den Schaden in Städten wie Saporischschja, Charkiw, Kramatorsk und Orechow erhöhen. Diese Städte werden regelmäßig getroffen, wobei Orekhiv, das weniger als 10 Kilometer von der Frontlinie entfernt liegt, besonders von Granaten und Luftangriffen betroffen ist.
Journalistin und Volontärin mit viel Erfahrung.












