Staatssicherheitsdienst (SSU) verhaftet Mitarbeiter von Ex-Premierminister Kiva, der das Feuer der Insassen auf AFU-Kampfstellungen gelenkt hat

SBU

Ein Abgeordneter eines der Dorfräte in Poltavshchyna wurde wegen des Verdachts angezeigt

Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) hat ein Mitglied eines Dorfrates in der Region Poltawa festgenommen, das zum engen Umfeld des ehemaligen Abgeordneten Ilya Kiva von der verbotenen Partei OPZJ gehörte. Der Beamte korrigierte den russischen Beschuss auf die vorderen Stellungen der Verteidigungskräfte an der Ostfront", so der Pressedienst des SBU.

Den Ermittlungen zufolge verbreitete der Abgeordnete im Juli 2023 auf seiner Seite in dem sozialen Netzwerk Informationen, die von der Generalstabsabteilung der AFU und dem Verteidigungsministerium nicht veröffentlicht wurden. Dabei geht es um den Standort einer AFU-Einheit mit der Möglichkeit ihrer Identifizierung vor Ort. Er beschaffte sich die Daten auf betrügerische Weise von Bekannten, die Kampfeinsätze in der Region Donezk durchführten.

Anschließend kennzeichnete er die erhaltenen Informationen auf elektronischen Karten und veröffentlichte sie auf seiner eigenen Facebook-Seite, die von Vertretern der russischen Sicherheitsdienste aktiv "überwacht" wurde. Diese Informationen wurden vom Aggressor genutzt, um den Beschuss von Stellungen der ukrainischen Verteidiger anzupassen, unter anderem durch Rohr- und Raketenartillerie (insbesondere Grads)", so der Bericht.

Darüber hinaus wurde in Kommentaren im sozialen Netzwerk der Kommandostab der AFU-Einheiten diskreditiert. Die Untersuchung ergab, dass solche Nachrichten aktiv von Propagandamedien genutzt wurden, um gefälschte Geschichten über den Krieg in der Ukraine zu erstellen.

Der Angreifer wurde verhaftet. Nun wurde der Abgeordnete zu einer Zwangsmaßnahme verurteilt - Inhaftierung ohne das Recht auf Kaution. Er wird beschuldigt, eine Straftat gegen die Grundlagen der nationalen Sicherheit der Ukraine begangen zu haben (Teil 2 des Artikels 114-2 des Strafgesetzbuches der Ukraine).

Darüber hinaus werden Informationen über die mögliche Zusammenarbeit des Angeklagten mit dem flüchtigen Abgeordneten Kiva nach dem Beginn einer groß angelegten Invasion der Russischen Föderation geprüft.

Für seine Taten drohen ihm bis zu 8 Jahre Gefängnis

Zuvor hatte Socialportal berichtet, dass der SBU und die SBU Durchsuchungen bei dem Abgeordneten durchführen, der unter dem Vorwand der Behandlung seines Vaters während des Kriegsrechts ins Ausland gereist ist.