Teenager, die lange aufbleiben, essen mehr und bewegen sich weniger - Studie

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Forscher haben herausgefunden, dass Teenager, die spät ins Bett gehen und nach 8 Uhr morgens aufwachen, eher mehr essen und sich weniger bewegen. Die Studie ergab, dass Schlafgewohnheiten das Essverhalten und die Aktivität beeinflussen. Das ist wichtig, denn diese Gewohnheiten können sich auf die Gesundheit auswirken.

Es geht nicht nur um die Menge des Schlafs, sondern auch darum, wann genau Ihr Teenager schläft.

Details

Die Studie ergab, dass Teenager, die spät ins Bett gehen, eher mehr Kalorien, insbesondere Kohlenhydrate, zu sich nehmen.

Sie nehmen auch häufiger Snacks zu sich, vor allem abends und nachts, und frühstücken seltener, weil sie später aufwachen.

Infolgedessen ist ihre Ernährung weniger ausgewogen als die derjenigen, die ein früheres Regime befolgen.

Sie neigen auch eher dazu, sich zu setzen und weniger körperlich zu betätigen.

Wissenschaftler stellen fest, dass der innere biologische Rhythmus, der nicht nur den Schlaf, sondern auch den Hunger und das Energieniveau beeinflusst, eine wichtige Rolle spielt.

Interessanterweise war der Zusammenhang zwischen Schlaf, Ernährung und Aktivität während der Studienzeit stärker als während der Ferien.

Die Autoren betonen jedoch, dass die Studie eher eine Verbindung als eine direkte Ursache aufzeigt.

Warum das wichtig ist

Schlafstörungen können sich auf mehrere gesundheitsrelevante Faktoren gleichzeitig auswirken.

Die Forscher empfehlen:

  • halten Sie sich an einen konsequenteren Schlafrhythmus
  • versuchen Sie, zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und aufzustehen
  • vermeiden Sie nächtliches Naschen
  • achten Sie auf körperliche Aktivität

Diese Gewohnheiten können helfen, zukünftige Gesundheitsrisiken zu verringern.

Hintergrund

Jugendliche gehen aufgrund der veränderten biologischen Rhythmen in diesem Alter oft später ins Bett, aber die Schulpläne erfordern ein frühes Aufstehen.

Im Durchschnitt wird empfohlen, dass Jugendliche 8-10 Stunden Schlaf bekommen, aber viele erreichen diese Norm nicht.

Quelle

Die Studie basiert auf den Daten von 373 Jugendlichen und jungen Erwachsenen (12-23 Jahre alt), die mit Hilfe von tragbaren Geräten und Umfragen auf Schlafverhalten, Ernährung und körperliche Aktivität untersucht wurden. Sie wurde in Sleep Health (2026) veröffentlicht.