Top-Manager eines Konzerns, der für die Russische Föderation arbeitet, festgenommen
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Der Staatssicherheitsdienst der Ukraine hat zwei Top-Manager eines Unternehmens aus der Region Zhytomyr festgenommen, das Barrieresysteme an russische Unternehmen der Verteidigungsindustrie geliefert hat.
Der Staatssicherheitsdienst der Ukraine (SBU) hat die Führungsspitze eines Unternehmens aus der Region Zhytomyr festgenommen, das den russischen militärisch-industriellen Komplex bisher mit Schrankenanlagen beliefert hat. Dies berichtete die SBI am 17. Januar.
Es wurde festgestellt, dass eine Gruppe von Unternehmen aus der Region Zhytomyr die russische Rüstungsindustrie mit Barrieresystemen beliefert hat, die im Angriffskrieg gegen die Ukraine eingesetzt wurden.
Vor dem Krieg gehörte das Unternehmen einem Geschäftsmann, der einige Tage vor dem Krieg die Ukraine verließ und nach der Invasion das Eigentum auf kontrollierte Personen umregistrierte, die weiterhin mit der Russischen Föderation zusammenarbeiteten, - heißt es in der Meldung.
Der Konzern hat die Lieferungen über kontrollierte ausländische und russische Raumfahrtunternehmen abgewickelt. Diese Firmen schickten "Bestellungen" an den ukrainischen Hersteller, angeblich für den Bedarf eines Dritten.
Erst im Laufe des Jahres 2022 lieferten die Angeklagten mehrere Chargen der betreffenden Produkte für mehr als 1,5 Millionen US-Dollar nach Russland, - berichtet die GBI.
Mitarbeiter des GBR führten Ende Dezember 2023 gemeinsam mit der SBU Durchsuchungen in den Räumlichkeiten des Konzerns und den Wohnorten seiner Topmanager durch, Ermittler des GBR beschlagnahmten Gegenstände und Dokumente, die die operativen Aktivitäten der Unternehmen des Konzerns auf dem Territorium der Ukraine und Russlands belegen.
Jetzt wurden zwei Top-Manager des Konzerns festgenommen, die als verdächtig erklärt wurden, vorsätzliche Handlungen zur Unterstützung des Aggressorstaates begangen zu haben, die von einer organisierten Gruppe gemäß Teil 3 von Artikel 28, Teil 1 von Artikel 111-2 des Strafgesetzbuches der Ukraine begangen wurden.
Mindestens drei weitere Mitglieder der Gruppe, einschließlich ihres Organisators, befinden sich außerhalb der Ukraine. Diese Personen werden in Abwesenheit über den Verdacht informiert.
Der Artikel sieht eine Freiheitsstrafe von bis zu 12 Jahren vor. Die Frage der Beschlagnahmung des Eigentums der Unternehmen und der Übergabe an die ARMA wird derzeit geklärt.
Über 10 Jahre im Journalismus tätig. Medienanalystin aus Volyn.












