Trump ist tot: In den USA ist eine neue Verschwörungstheorie über den US-Präsidenten aufgekommen

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Zehntausende von Beiträgen erschienen in den sozialen Medien unter dem Hashtag "Trump ist tot".

US-Vizepräsident J.D. Vance hat unwissentlich eine Welle von Nachrichten über Präsident Donald Trump im sozialen Netzwerk X (früher Twitter) ausgelöst. Unter dem Hashtag "Trump is dead" wurden am 30. August mindestens 87 Tausend Beiträge mit einer Gesamtreichweite von etwa 1,3 Millionen Nutzern veröffentlicht. Dies wurde von CNBC und Newsweek berichtet.

Der Grund dafür war eine Kombination aus dem unglücklichen Satz von Vance und zahlreichen Spekulationen über den Gesundheitszustand des amerikanischen Staatschefs.

Wie das Gerücht entstanden ist

In einem Interview mit USA Today am 27. August sagte Vance, er sei "bereit, Präsident zu sein", falls dem derzeitigen Staatsoberhaupt eine "schreckliche Tragödie" zustoßen sollte. Gleichzeitig betonte er, dass Trump in ausgezeichneter körperlicher Verfassung und bei "unglaublich guter Gesundheit" sein soll.

Trotz der Zusicherungen löste die Zeile eine Welle von Witzen und Interpretationen aus, die sich schnell zu einer Massendiskussion in den sozialen Netzwerken entwickelte.

"Die Simpsons" wieder vorhergesagt?

Matt Groening, der Schöpfer der Zeichentrickserie "Die Simpsons", heizte die Diskussion weiter an. Auf der Comic-Con im Juli in San Diego scherzte er, dass die Serie so lange weitergehen würde, "bis jemand stirbt", was eine durchsichtige Anspielung auf Trump darstellt.

Es ist erwähnenswert, dass Episoden der Serie bereits zweimal den Tod von Trump "prophezeit" haben - im Jahr 2024 und am 12. April 2025. Diese Koinzidenzen wurden von X-Nutzern aktiv zitiert.

In den sozialen Netzwerken waren die Meinungen geteilt: Einige diskutierten ironisch über den "Tod" des Präsidenten, andere äußerten sich besorgt über seinen Gesundheitszustand, und einige Nutzer freuten sich offen darüber.

Gibt es eine Grundlage für die Gerüchte?

Das Weiße Haus hatte zuvor bestätigt, dass bei Trump eine chronische Veneninsuffizienz diagnostiziert wurde, eine Krankheit, die typisch für Menschen in seinem Alter ist. Außerdem wiesen Nutzer wiederholt auf den Bluterguss am Arm des Präsidenten hin, der angeblich auf Injektionen hinweist.

Die Regierung erklärte dies mit einer "leichten Weichteilreizung" durch häufiges Händeschütteln sowie mit der regelmäßigen Einnahme von Aspirin im Rahmen der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Trotz dieser Gerüchte erschien Trump am 30. August mit seiner Enkelin Kye Trump auf dem Golfplatz. Fotos und Videos von ihm verbreiteten sich schnell in den Medien und in den sozialen Medien und widerlegten die Berichte über seinen "Tod" endgültig. Der Hashtag war also lediglich das Ergebnis einer für das Zeitalter der sozialen Medien typischen Kombination aus politischer Rhetorik, Internet-Humor und Verschwörungsspekulationen.