Trump sagt, er habe kein Mitgefühl für Biden nach dessen Krebsdiagnose

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Donald Trump
Getty Images
12:30, 01.06.2025

Bei dem ehemaligen US-Präsidenten Joe Biden wurde eine aggressive Form von Prostatakrebs diagnostiziert.



US-Präsident Donald Trump hat sich zur Diagnose seines Vorgängers Joe Biden geäußert und gesagt, die Öffentlichkeit solle "kein Mitleid mit ihm haben". Laut Trump verdient der ehemalige Präsident trotz seiner kürzlich bestätigten Krebserkrankung Kritik und kein Mitleid. Dies wird von Forbes berichtet.

Gleichzeitig übte das Staatsoberhaupt erneut scharfe Kritik an Biden und nannte ihn einen "fehlerhaften Menschen".

Sein ganzes Leben lang war Biden in gewisser Weise gemäßigt. Er ist nicht für seine Intelligenz bekannt, das will ich offen sagen. Aber was noch wichtiger ist: Er ist fehlerhaft. Wenn Sie Mitleid mit ihm haben, tun Sie es nicht. Er hat seinem politischen Gegner und vielen anderen Menschen eine Menge Böses angetan. Deshalb empfinde ich kein bisschen Mitleid für ihn", sagte Donald Trump.

Die Publikation erinnert daran, dass die Diagnose des ehemaligen US-Präsidenten im Mai gestellt wurde. Damals wurde bekannt, dass bei Joe Biden eine aggressive Form von Prostatakrebs diagnostiziert worden war. Die Mediziner fanden eine kleine Formation, die eine genauere Untersuchung erforderlich machte. Dies war die Grundlage für die Diagnose.

Bereits am 19. Mai äußerte sich Biden zu seinem Zustand. Er dankte allen, die ihm und seiner Familie ihre Unterstützung zugesagt hatten.

Am Ende des Monats trat der ehemalige Präsident zum ersten Mal nach Bekanntgabe der Diagnose in der Öffentlichkeit auf. Er nahm an einer Veranstaltung zum Volkstrauertag im Veterans Memorial Park in New Castle, Delaware, teil.

Inzwischen sind in der Republikanischen Partei Vorwürfe über eine Vertuschung von Bidens Krankheit aufgetaucht. Donald Trump und andere führende Republikaner, darunter der derzeitige Vizepräsident J.D. Vance, behaupteten, Biden habe seine Diagnose absichtlich nicht rechtzeitig bekannt gegeben. Der Sprecher des ehemaligen Präsidenten, Chris Meagher, wies die Vorwürfe jedoch zurück. Er sagte, Biden habe sich 2014 der letzten Vorsorgeuntersuchung unterzogen und zuvor keine Anzeichen von Krebs gezeigt.

Maryna Boryspolets
Schreibе über Politik bei SOCPORTAL.INFO

Journalistin und Redakteurin von Nachrichten- und Analysesendungen.

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