Ukrainisches Außenministerium nennt Lukaschenko eine "Kakerlake"
Lukaschenka hat sich erlaubt, beleidigende Bemerkungen gegenüber dem ukrainischen Präsidenten zu machen.
Ein Vertreter des ukrainischen Außenministeriums, Heorhiy Tykhiy, hat auf die jüngsten Äußerungen des selbsternannten belarussischen Präsidenten Aliaksandr Lukashenka reagiert. Dieser hatte den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Zelenskyy in einem Interview mit der Fernsehmoderatorin Olga Skabeeva als "Fiesling" bezeichnet. Der Vorfall wurde vom Sprecher des ukrainischen Außenministeriums, Georgy Tykhii, in seinem Beitrag beschrieben.
Er betonte, dass Beleidigungen gegen Zelensky inakzeptabel seien, insbesondere von einem Mitverschwörer der russischen Aggression.
Beleidigungen gegen das Oberhaupt des ukrainischen Staates sind unzulässig, insbesondere von einem Komplizen des Verbrechens der Aggression gegen die Ukraine. Außerdem wird der Übergang zum Bereich der Entomologie definitiv nicht zu Gunsten der Kakerlake ausfallen, schrieb Tykhiy.
Gestern gab Lukaschenka während seines Besuchs in Moskau der russischen Propagandistin Olga Skabejewa ein Interview. Dabei sprach er insbesondere über mögliche Verhandlungen, die ukrainischen Behörden und direkt über den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Zelenskij. Gleichzeitig sagte er, dass Moskau niemanden hat, der den Dialog in Europa oder der Ukraine führt.
Und als Skabeeva daran erinnerte, dass Lukaschenko Zelensky im Frühjahr 2023 einen "Fiesling" nannte, sagte der weißrussische Diktator: "Wolodja war wie ein Sohn für mich, aber er hat sich wie ein Verkommener verhalten."