Ein Mann zündet eine Tür im litauischen Verteidigungsministerium an
Der Mann wird verdächtigt, an anderen Brandanschlägen beteiligt gewesen zu sein.
Am Morgen des 20. Oktober brach im litauischen Ministerium für Nationale Verteidigung in Vilnius ein Feuer aus. Nach Angaben der Polizei handelte es sich um eine vorsätzliche Brandstiftung, berichtete die lokale Presseagentur Delfi.
Es wird berichtet, dass um 7:13 Uhr ein Alarm im Ministerium ausgelöst wurde - der diensthabende Beamte bemerkte Rauch im Erdgeschoss des Gebäudes. Rettungskräfte und Polizei wurden schnell zum Tatort geschickt.
Die Retter vor Ort fanden die Ursache: die hölzerne Eingangstür stand in Flammen - es handelte sich um einen unbenutzten Zugang zum Gebäude vom Innenhof aus.
Später berichtete die Polizei, dass der Verdächtige der Brandstiftung an der Tür festgenommen wurde - es handelte sich um einen 1984 geborenen Mann aus Litauen.
Vor dem Brand ereignete sich ein ähnlicher Vorfall in der Nähe in der Gediminas Avenue, wo gegen 6 Uhr morgens die Türen eines Cafés in Brand gesetzt wurden.
Die Polizei geht davon aus, dass der Verdächtige zuvor eine Mülltonne angezündet und diese auf die Eingangstür des Gebäudes des Dienstes für den Schutz und die Adoption von Kindern sowie auf Holzkonstruktionen und Schutzplanen im Erdgeschoss der litauischen Generalstaatsanwaltschaft übertragen hat.