Wohnungsschwindler in Kiew verhaftet

Die Betrüger verkauften Immobilien, die nicht zum Verkauf standen.

Einer Gruppe von Wohnungsbetrügern, die fiktiv Immobilien verkauft haben, wird in Kiew der Prozess gemacht. Dies teilte der Pressedienst der Nationalen Polizei der Ukraine mit.

Die Organisatorin des "Plans" war eine 39-jährige, bereits verurteilte Einwohnerin von Kiew. Sie zog drei "Assistenten" für ihre Betrügereien an. Sie versuchten, zwei Wohnungen für 60 Tausend US-Dollar zu "verkaufen", die in Wirklichkeit nicht zum Verkauf standen.

Dabei haben die Betrüger ihre "künstlerischen Fähigkeiten" voll ausgeschöpft.

Es wurde festgestellt, dass die Angeklagten, um fiktive Wohnungsverkäufe zu realisieren, eine ganze Aufführung inszenierten, bei der jeder seine Funktion ausübte - Notar, Immobilienmakler und Wohnungseigentümer, - berichtete die Polizei.

Die Anführerin der Gruppe gab vor, Notarin zu sein. Ihre Komplizen spielten die Rolle von "Assistenten" und "Immobilienmaklern".

Gewissenhafte Käufer wurden in ein speziell angemietetes Büro eingeladen, um ein Geschäft über den Kauf und Verkauf von Immobilien abzuschließen, - so die Gesetzeshüter.

Im Falle eines erfolgreichen Betrugs planten die Mitglieder der Gruppe, drei weitere Immobilien im Wert von mehr als 5 Mio. Griwna zu verkaufen.

Den Angeklagten drohen bis zu 12 Jahre Gefängnis und die Beschlagnahmung von Eigentum.