Russland kritisierte die sogenannte "Vergeltungsoperation" des russischen Verteidigungsministeriums

Oleksandr Goncharenko

Das russische Verteidigungsministerium wurde dafür kritisiert, alle möglichen "Vergeltungsmaßnahmen" zu erfinden.

Dies berichteten Analysten des ISW Institute for the Study of War.

Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, dass das Militär eine so genannte "Vergeltungsoperation" gegen ukrainische Truppen für den Angriff auf Makiivka am 31. Dezember durchgeführt hat. Es sei daran erinnert, dass in Makiivka bis zu 400 mobilisierte russische Soldaten getötet wurden. Dies geschah aufgrund von Fehlern des russischen Kommandos und schlechten Praktiken bei der Personaldispersion.

Die Russen begannen, in offiziellen Berichten zu veröffentlichen, dass sie als Reaktion auf den Angriff auf Makiivka Angriffe auf Kramatorsk starteten. Infolgedessen wurden über 600 ukrainische Soldaten getötet. Solche Erklärungen stießen in den russischen Medien nicht auf Zustimmung.

Im Gegenteil, mehrere russische Militärblogger reagierten negativ auf die Erklärung des Verteidigungsministeriums und kritisierten die Militärführung dafür, dass sie weiterhin Fälschungen fabriziert, anstatt die russische Führung für ihre Verluste zur Verantwortung zu ziehen.

Das Verteidigungsministerium ist erneut in die Kritik geraten, was bereits ein anhaltender Trend ist.