Vatikan kümmert sich um die Freilassung von ukrainischen Journalisten aus russischer Gefangenschaft
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Die Ukraine braucht Hilfe bei der Rückkehr der gefangenen Medienmitarbeiter.
Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelenskyy traf sich am Vortag mit Papst Franziskus im Vatikan. Hauptthemen des Treffens waren die Rückkehr der ukrainischen Kriegsgefangenen und die Erörterung von Friedensfragen inmitten des anhaltenden Konflikts. Dies geht aus einer Erklärung des ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelensky hervor.
Er wies darauf hin, dass dem Oberhaupt des Vatikans eine Liste der von Russland gefangen gehaltenen ukrainischen Journalisten übergeben wird und dass Kiew auf die Hilfe der katholischen Kirche bei deren Rückkehr in ihre Heimat zählt.
Wir brauchen besondere Hilfe, insbesondere die Bemühungen des Vatikans. Wir haben vereinbart, dass die Ukraine eine Liste der Journalisten aushändigt, die sich in russischer Gefangenschaft befinden, und wir haben ausführlich über die Rückkehr von Zivilisten und die Rückkehr von deportierten Kindern gesprochen. Wir hoffen auf Unterstützung", sagte Zelensky.
Das Treffen zwischen dem Papst und dem ukrainischen Staatsoberhaupt im Vatikan dauerte etwa eine halbe Stunde. Der Pontifex überreichte Zelensky ein aus Bronze gegossenes Flachrelief einer blühenden Blume mit der Inschrift "Frieden ist eine zerbrechliche Blume". Der ukrainische Präsident überreichte dem Papst das Gemälde "Buchanska Massacre. Die Geschichte von Marichka".

Dies ist das dritte Treffen zwischen dem ukrainischen Präsidenten und Papst Franziskus seit dem Einmarsch der Russen in die Ukraine. Zuvor besuchte Wolodymyr Zelenskyy im Mai 2023 den Vatikan und traf den Pontifex auch auf dem G7-Gipfel im italienischen Apulien.
Diese Woche hat Vladimir Zelenskyy eine Reihe von Treffen in Europa absolviert. Das Staatsoberhaupt besuchte Kroatien, das Vereinigte Königreich, Frankreich und Italien. Der Präsident stellte den europäischen Staats- und Regierungschefs den Plan für den Sieg der Ukraine vor. Während der Auslandsreise traf sich das Staatsoberhaupt auch mit dem neuen NATO-Generalsekretär Mark Rutte.
Wir werden daran erinnern, dass am 10. Oktober der Tod der ukrainischen Journalistin Victoria Roschina in russischer Gefangenschaft bekannt wurde. Das Mädchen wurde in mindestens zwei Gefängnissen festgehalten: in der Strafkolonie Nr. 77 in Berdjansk und im Untersuchungsgefängnis Nr. 2 in Taganrog. Sie stand auf den Austauschlisten. Am Vorabend des Austauschs, am 13. September 2024, wurden Roschina und mindestens eine weitere Frau aus Melitopol aus Taganrog abgeholt. Es ist nicht bekannt, wohin. Die russische Seite berichtete, dass Viktoria Roschtschina am 19. September 2024 starb, angeblich auf dem Weg nach Moskau. Die Gründe und Umstände sind unbekannt.
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