Militärisch-politischer Experte bewertet die Realität von Russlands "Großoffensive"
Journalisten der US-Publikation Newsweek haben kürzlich einen Artikel veröffentlicht, wonach Russland angeblich eine Offensive noch in diesem Herbst vorbereitet. Der Experte analysierte die Realität der Bedrohung.
Alexander Kovalenko, ein militärisch-politischer Experte der Gruppe Information Resistance, schätzt den Realismus der von Newsweek beschriebenen Entwicklungen ein.
Ist Russland tatsächlich in der Lage, sich bis zum Frühjahr 2024 auf eine große Offensive vorzubereiten? Vor einer ausführlicheren Antwort auf diese Frage werde ich kurz antworten - Nein, - schreibt der Experte.
Der Experte stellt fest, dass insbesondere in den sozialen Netzwerken der Russischen Föderation eine Fälschung verbreitet wird, wonach der Generalstab der AFU angeblich Wladimir Zelenskij bittet, den Befehl zur Verminung der Regionen Odessa und Mykolajiw zu erteilen, weil man eine "große" Frühjahrsoffensive Russlands im Jahr 2024 befürchtet.
Nach Ansicht von Oleksandr Kovalenko ist das Gerede von einer "großen russischen Offensive" ein Element der russischen IPSO, um die Ukrainer zu demoralisieren.
Es ist offensichtlich, dass Russland diese demoralisierende IPSO vor dem Hintergrund des Zusammenbruchs der Front gestartet hat", so der Experte.
Der Experte stellt fest, dass, während die erste Verteidigungslinie in der Region Saporischschja durchbrochen wurde und die AFU sich darauf vorbereitet, die zweite Verteidigungslinie zu durchbrechen, die Russische Föderation demoralisierende Fälschungen sowohl für die ukrainischen als auch für die westlichen Leser verbreitet und die einheimischen Leser motiviert.
Der Experte rief dazu auf, Informationshygiene und kritisches Denken zu beachten. Er betonte, dass Russland nicht in der Lage sei, solche offensiven Aktionen durchzuführen.