AFU erhielt defekte Artillerieminen vor einer umfassenden Invasion - SBU
Der korrupte Plan führte zur Unterbrechung eines staatlichen Auftrags für die Produktion einer großen Munitionscharge für die AFU.
Dies meldete der Sicherheitsdienst der Ukraine.
Am Vorabend einer groß angelegten Invasion durch die Russische Föderation sollen Unternehmer die AFU mit Artillerieminen im Wert von fast 270 Millionen Griwna beliefern. Der entsprechende Vertrag wurde zwischen dem ukrainischen Verteidigungsministerium und drei privaten Unternehmen unterzeichnet.
Laut den unterzeichneten Verträgen sollten die Unternehmer die Sprengköpfe bis Februar 2022 liefern. Bis zu diesem Zeitpunkt haben die Unternehmen jedoch nur einen Teil der bestellten Minen an das Verteidigungsministerium geliefert, die sich zudem aufgrund der Verwendung von minderwertigem Schießpulver als defekt erwiesen", so der SBU.
Es wird darauf hingewiesen, dass es sich hierbei um einen schwerwiegenden Fehler handelt, der den Einsatz der Munition unter Kampfbedingungen unmöglich macht und zur Deaktivierung der Artilleriewaffe selbst führt. Der Defekt wurde bei Tests der erhaltenen Minen entdeckt. Die Munition wurde an die Herstellerfirmen zurückgeschickt, um die Mängel zu beseitigen.
Die Unternehmer haben technische Mängel an der Munition noch nicht beseitigt und somit die AFU nicht mit Artillerieminen gemäß dem staatlichen Auftrag beliefert.
Zwei Manager der Unternehmen wurden wegen des Verdachts auf Teil 4 des Artikels 190 des Strafgesetzbuches der Ukraine - Betrug im großen Stil - angezeigt. Die Sanktion des Artikels sieht eine Freiheitsstrafe von bis zu 8 Jahren vor.
Die Ermittlungen, um alle an der Straftat beteiligten Personen vor Gericht zu bringen, dauern an.