Was Russlands jüngster Angriff inmitten der Friedensgespräche bedeutet, erklärt Zelensky
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Russland hat einen weiteren Angriff auf die Ukraine in eisiger Kälte durchgeführt, weil es nicht an einem diplomatischen Weg zur Beendigung des Krieges interessiert ist.
Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelenskyy äußerte sich zuversichtlich und bewertete den massiven russischen Angriff auf die Ukraine am 3. Februar vor dem Hintergrund der Friedensgespräche.
Die kältesten Tage des Winters zu nutzen, um die Menschen zu terrorisieren, ist für Russland wichtiger als die Grenzen der Diplomatie. Und es zeigt sehr deutlich, was von den Partnern benötigt wird und was helfen kann. Die rechtzeitige Lieferung von Raketen für Luftabwehrsysteme und der Schutz des normalen Lebens hat für uns Priorität", sagte Zelensky.
Ohne Druck auf Russland, betonte er, wird es kein Ende des Krieges geben.
Moskau entscheide sich jetzt für Terror und Eskalation, und deshalb sei maximaler Druck notwendig.
Der gezielte Angriff richtete sich erneut speziell gegen Energieanlagen: Die Russen setzten eine beträchtliche Anzahl von ballistischen Raketen in Kombination mit anderen Raketen ein - mehr als 70 Raketen und 450 Angriffsdrohnen. Die Regionen Sumy, Charkiw, Kiew und die Hauptstadt sowie die Regionen Dnipropetrowsk, Odessa und Winniza wurden angegriffen. Im Moment ist bekannt, dass neun Menschen durch den Angriff verletzt wurden", erklärte der Präsident.
Er präzisierte, dass es Schäden an gewöhnlichen Wohnhäusern und an der Energieinfrastruktur gibt - in Kiew gab es nach dem Drohnentreffer Brände in mehrstöckigen Gebäuden, ein Kindergarten wurde beschädigt.
Wie Socialportal schreibt, haben die russischen Besatzer in der Nacht zum 3. Februar einen kombinierten Angriff auf Kiew, Charkiw und eine Reihe anderer Regionen durchgeführt. Viele Häuser in der Hauptstadt wurden beschädigt, es gab Brände, und es gibt Opfer. Der Feind hat die Hauptstadt mit Drohnen und Raketen angegriffen. Die Folgen des Angriffs der Russischen Föderation auf die Hauptstadt wurden in fünf Bezirken der Stadt festgestellt. Unter den beschädigten Objekten befinden sich Häuser, Tankstellen, ein Kindergarten und Autos. Mehr als 1.170 mehrstöckige Häuser in Kiew wurden durch den russischen Angriff ohne Heizung gelassen.
Die Russen griffen Charkiw in der Nacht zum 3. Februar mit Drohnen und Raketen an. Der Feind schlug bei eisiger Kälte gezielt auf den Energiesektor ein, was zu bestimmten Konsequenzen und erzwungenen Entscheidungen führte. Die Explosionen der Raketen waren in regelmäßigen Abständen zu hören und dauerten in der Regel mehrere Stunden an. Die Russen greifen gezielt die Energieinfrastruktur an. Das Ziel ist es, maximalen Schaden anzurichten und die Stadt bei großer Kälte ohne Wärme zu lassen. Die russischen Angriffe haben dazu geführt, dass Wasser aus den Leitungen abgelassen wurde, so dass 820 Häuser in Charkiw jetzt ohne Wärme sind. Darüber hinaus waren Explosionen in Vinnitsa, Dnipro und Sumy zu hören.
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Journalistin, Publizistin und Expertin für europäische Integration und den ukrainisch-polnischen Dialog. Autorin mehrerer polnischer Medien, darunter das Wochenmagazin Polityka, das Online-Portal Oko.press und weitere.











