Wissenschaftler haben einen Weg gefunden, Schokolade in ein Superfood zu verwandeln

Edilaine Traspadini

Schokolade kann nicht nur lecker, sondern auch gesund sein. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sie sich in eine Art "Superfood" verwandeln lässt, wenn man die richtigen Methoden der Verarbeitung von Kakaobohnen kombiniert.

Die Studie wurde in der Zeitschrift Scientific Reports veröffentlicht.

Die Studie wurde von Wissenschaftlern aus Brasilien durchgeführt, die verschiedene Kakaosorten und deren Verarbeitung untersuchten.

Normalerweise werden Kakaobohnen einer Fermentation unterzogen, die der Schokolade ihren üblichen Geschmack und ihr Aroma verleiht. Dieser Prozess reduziert jedoch den Nährstoffgehalt.

Zum Beispiel:

  • der Zuckergehalt wird um mehr als 95% reduziert
  • die Menge an Antioxidantien wird ebenfalls reduziert
  • gleichzeitig werden Geschmack und Textur verbessert.

Gleichzeitig bleiben in den unfermentierten Bohnen mehr nützliche Verbindungen erhalten - darunter Antioxidantien, Mineralien und Stoffe, die die Körperzellen schützen.

Die Details

Die Wissenschaftler schlugen einen einfachen Ansatz vor: Mischen Sie fermentierte und unfermentierte Kakaobohnen.

Mit einer solchen "Mischung" können Sie

  • den vertrauten Geschmack von Schokolade zu erhalten
  • und gleichzeitig ihren Nährwert zu erhöhen.

Den Forschern zufolge kann ein solches Produkt einen angenehmen Geschmack mit einem erhöhten gesundheitlichen Nutzen verbinden.

Warum das wichtig ist

Kakao ist eines der wenigen Produkte, bei denen sich die Qualität direkt auf den Wert auswirkt.

Wenn sich der vorgeschlagene Ansatz durchsetzt, könnte Schokolade nicht nur ein Dessert, sondern ein Produkt mit Zusatznutzen werden - dank ihres hohen Gehalts an Antioxidantien und Mineralien.

Hintergrund

Wissenschaftler haben auch neue Verbindungen im Kakao entdeckt, die die Zellen vor Stress schützen und die antioxidative Wirkung verstärken können.

Die Studie wurde mit verschiedenen Kakaosorten aus dem Amazonasgebiet durchgeführt.

Quelle

Edilaine I. F. Traspadini et al, Wissenschaftliche Berichte (2025), DOI: 10.1038/s41598-025-27795-z