Ich ging auf den balkon und sah, dass mein haus weg war: ukrainische frau erzählt von den schrecken des krieges
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Natalia ist 47 Jahre alt und Mutter von zwei Jungen. Natalia lebte mit ihrem Mann und ihren Kindern in der Stalevarov Avenue in Zaporozhye. Bis in einer Oktobernacht ihr Haus von der russischen Armee zerstört wurde.
Natalya befindet sich jetzt zusammen mit ihren Kindern in einem Rehabilitationsprogramm für kriegsgeschädigte Frauen, 'Untitled Mama'.
Natalya konnte ihre Geschichte nach einer fast dreiwöchigen Rehabilitationsmaßnahme im Camp 'Untamed Mama' der Masha Foundation erzählen. Aber selbst nach vielen Stunden Arbeit mit dem Psychologen weinte Natalya, als sie sprach:
Als der große Krieg begann, waren wir, wie die meisten, verängstigt. Aber ich glaubte immer noch, dass wir in Saporischschja sicher waren. Unser Haus liegt im Herzen der Stadt, in der Stalevarov Avenue. Es gibt keine militärischen oder energetischen Einrichtungen in der Nähe. Ich war sicher, dass uns nichts passieren würde. Aber wir gewöhnten die Kinder daran, bei Alarm in den Flur zu gehen und sich hinter zwei Wänden zu verstecken. In der Nacht des 6. Oktobers wachten wir durch eine sehr starke Explosion auf. Fenster waren zerbrochen, alles war aus Glas. Meine Kinder und mein Mann, der im Nebenzimmer schlief, flogen in den Flur. Dann gab es eine zweite Explosion. Noch erschreckender.

Die Kinder stehen natürlich auch unter Schock.

Danach begann mein ältester Sohn, Yarik, zu stottern. Und der Jüngste, Sasha, begann Angst zu haben, allein im Zimmer zu sein, ich musste ständig in der Nähe sein. Wenn sie die Sirene hörten, kauerten sie sich unter den Tisch. Lange Zeit dachte ich, dass der Krieg mir nichts anhaben konnte, weil ich eine starke Frau bin. Bis ich feststellte, dass ich bei meinem niedrigen Gewicht 10 Kilogramm abgenommen hatte. Die Psychologen von Unladen Mommy brachten uns wieder ins Leben zurück. Meine Kinder entspannten sich, sie begannen wieder zu lächeln, schelmisch. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich an ihren Possen erfreuen würde. Wenn ich meinen Lieben unsere Fotos aus dem Lager schicke, schreiben sie mir o
ich habe gelernt, mich in Zeiten des Stresses zu stabilisieren. Und ich weiß sicher, dass wir überleben werden, wir werden durchhalten. Der Krieg hat unsere Zukunftspläne zerstört, aber er wird uns nicht zerstören", sagt die Frau.
Über das Programm:

Das Rehabilitationsprogramm Nezklamna Mamma wurde von Spezialisten für Psychologie und posttraumatisches Syndrom speziell für Frauen und Kinder entwickelt, die vom Krieg betroffen sind. Es handelt sich um ein dreiwöchiges Offline-Camp, in dem Psychologen mit den Projektteilnehmerinnen arbeiten, und anschließend um eine dreimonatige Online-Unterstützung. Die Schicht, in der unsere Heldin die Rehabilitation durchlief, wurde von der Masha Foundation zusammen mit dem Saving Lives Humanitarian Project organisiert.
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